Arthrose, Finger,Fingerpolyarthrose,Gelenke,Hände
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17.10.2017 : 17:13

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Fingerarthrose betrifft vor allem Frauen

Bei einer Arthrose der Finger erkranken immer mehrere Gelenke an beiden Händen gleichzeitig. Mediziner sprechen daher auch von Fingerpolyarthrose. Frauen sind davon häufiger betroffen als Männer.

Zuerst ist oft der Daumen betroffen, besonders das Daumensattelgelenk. Aber auch die kleinen End- und Mittelgelenke der Finger können schmerzen. Es entstehen häufig kleine, knötchenartige Verdickungen, die sehr hart werden können und meist auch sehr auffällig sind. Bilden sich diese arthrotischen Knötchen ausschließlich an den Fingerendgelenken, werden sie als "Heberden-Knötchen" oder "Heberden-Arthrose” bezeichnet. Sie ist die häufigste Arthroseform an der Hand. Treten die Knoten nur an den Fingermittelgelenken auf, handelt es sich um eine "Bouchard-Arthrose".

Häufigste Ursache sind Entzündungen

Ursache für die Verdickungen der Fingergelenke sind Entzündungen im Gelenk. Mit fortschreitendem Alter oder bei übermäßiger Belastung verliert die Knorpelschicht der Gelenke ihre Elastizität, wird spröde und bekommt Risse. Neben diesen mechanischen Vorgängen können auch abgesprengte Knorpelstückchen eine Entzündung der Gelenkinnenhaut hervorrufen. Schmerz und Entzündungen sind die spürbaren Symptome der Arthrose. Sie nehmen in dem Maße zu, in dem Knorpelzellen zerstört sind. Die Knötchen schränken nicht nur die Beweglichkeit der Finger ein, sie sind für viele Betroffene auch aus optischen Gründen ein Problem.

So früh wie möglich behandeln

Arthrose ist eine chronische, fortschreitende Krankheit und nicht heilbar. Eine frühe Behandlung ist wichtig, um den Verlauf der Krankheit aufzuhalten. Bewegungstherapie, Wärmebehandlungen und Massagen können schmerzlindernd und entspannend wirken. Regelmäßige Bewegungsübungen erhalten zudem die Beweglichkeit der Finger. Oft helfen auch Handbäder in warmem Wasser. Durchblutungsfördernde Badezusätze verstärken die Wirkung. Bei der medikamentösen Therapie werden nichtsteroidale Antirheumatika und Kortison verabreicht. Arthrotische Knötchen können auch operativ entfernt werden, sie können allerdings wiederkommen. Ist der Knorpel angegriffen, aber noch nicht entzündet, kann eine Arthroskopie gemacht werden. Dabei werden die Knorpelflächen geglättet und versprengte Knorpelstückchen entfernt. Sind die Gelenke instabil, können sie operativ versteift werden.