Forum-Schmerz - Gürtelrose - Die nervigste Rose der Welt
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29.4.2017 : 7:28

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Gürtelrose - Die "nervigste" Rose der Welt

Chronische Schmerzen vermeiden ist oberstes Behandlungsziel

Ein Strauß roter Rosen – jeder kennt diese bedeutungsvolle Geste: Sie ist Ausdruck von Zuneigung und Verehrung. Doch Rose ist nicht gleich Rose. Die Gürtelrose ist lästig und schmerzhaft. Auf die Zuneigung und Verehrung des Virus Herpes Zoster können alle Betroffenen gut verzichten.

Etwa jeder Fünfte infiziert sich in seinem Leben mit dem Virus Herpes zoster. Bei Kindern zeigt er sich in Form von Windpocken. Danach schlummert der Erreger in den Nervenzellen des Rückenmarks und wird aktiv, wenn das Immunsystem geschwächt ist, Betroffene unter Stress stehen oder Körper und Psyche allgemein erschöpft sind.

Die Gürtelrose tritt häufig ab dem 50. Lebensjahr auf. Sie ist an roten Flecken und Pusteln unterhalb der Brustwirbelsäule zu erkennen, die sich bandförmig ausbreiten. Viel gefährlicher als die unschönen Hauterscheinungen ist aber die Infektion der Nerven durch die Viren.

Starke Schmerzen können Vorbote der Gürtelrose sein. Sie bleiben Betroffenen meist auch dann noch erhalten, wenn die Hauterscheinungen durch die Behandlung mit virus-hemmenden Virustatika verschwunden sind. Häufig werden die Schmerzen chronisch, Experten sprechen von postzosterischer Neuralgie (PZN). Beinahe jeder zweite 70jährige muss bei einer Gürtelrose damit rechnen.

Patienten mit starken Schmerzen erhalten deshalb gleichzeitig mit den Virustatika Arzneimittel, die der Neuralgie vorbeugen sollen. Dazu gehören Antidepressiva und Antikonvulsiva. Nicht alle Betroffenen sprechen gut auf diese Mittel an. Für sie gilt, sofort mit einer speziellen Schmerztherapie nach dem Stufenschema der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu beginnen.

Nicht selten ist der Einsatz starker opioidhaltiger Arzneimittel notwendig, die nach und nach wieder abgesetzt werden können. Opioide sind besser als ihr Ruf: Selbst bei jahrelanger Einnahme sind sie gut verträglich und nebenwirkungsärmer als andere Schmerzmittel. Oberstes Ziel ist es, chronische Schmerzen zu vermeiden, denn die Behandlung dauerhafter Schmerzen ist langwierig und bedeutet für Betroffene meist eine Einbuße an Lebensqualität.

Weitere Informationen zum Thema bietet die Broschüre “NervenSchmerzen – Ursache und Behandlung”, die Sie gegen Einsendung eines mit 1,44 Euro frankierten DIN A5-Rückumschlages unter dem Stichwort: Nervenschmerzen beim Deutschen Grünen Kreuz, Postfach 12 07, 35002 Marburg, anfordern oder Startet den Datei-Downloadhier downloaden können.