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- 4.1.4.5: Migräne mit Aura als Risikofaktor für epileptische Anfälle bei Kindern.
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- 4.1.4.7: Migräne: Patienten sind häufiger von Venenthrombosen betroffen.
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Neue Beiträge im Forum
Eine US-amerikanische Forschergruppe hat einen neuen Risikofaktor für die Entwicklung einer chronischen Migräne gefunden: Übergewicht.
Es bestehe ein fast linearer Zusammenhang zwischen Körpergewicht und der Schwere chronischer Migräne, teilt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft mit. US-Ärzte erhoben in einer Bevölkerungsstudie Daten von etwa 30.000 Menschen, mehr als 60 Prozent waren Frauen. Per Telefoninterview fragten sie nach der Häufigkeit von Kopfschmerzen und nach dem Körpergewicht.
Das Ergebnis: Zwar sind Übergewichtige nicht häufiger von Migräne betroffen als Schlanke. Doch mit steigendem Body-Mas-Index (BMI) werden die Attacken schwerer und erfolgen häufiger. Bei Normalgewichtigen (BMI 18,5 bis 24,9) berichteten vier Prozent über 10 bis 15 Kopfschmerztage pro Monat, bei Adipösen (BMI 30 bis 35) lag die Rate bei 14, bei einem BMI über 35 betrug sie 20 Prozent. Bei Spannungskopfschmerzen hingegen scheint Übergewicht als Risikofaktor nicht relevant zu sein.
Der Zusammenhang ist unklar. Ebenso wissen die Forscher nicht, ob eine Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Personen die Migränehäufigkeit beeinflusst oder einer Chronifizierung vorbeugt.
Quelle:
Igal M. E., Lipton R. B.. Obesity is a risk factor for transformed migraine but not chronic tension-type headache. Neurology 67: 252-257, 2006.

