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Treten keine Komplikationen auf, ist die Krankheit gut zu behandeln. Sind die Patienten jedoch älter als 60 Jahre besteht die Gefahr, dass sich eine so genannte Post Zoster Neuralgie entwickelt. Die Schmerzen bleiben dann über den Heilungsprozess hinaus bestehen, sie werden chronisch. Die einzige Möglichkeit diesem Prozess vorzubeugen ist die frühzeitige Therapie der Gürtelrose.
Kommt es jedoch zur Neuralgie setzt der Arzt häufig den Wirkstoff Gabapentin ein. In der Kombination mit einem Antidepressivum wirkt er gegen Nervenschmerzen. Er stabilisiert die Nerven und hindert sie daran, ununterbrochen Signale auszusenden. Dadurch wird die Schmerzschwelle angehoben und die Schmerzempfindlichkeit gesenkt.
Jeder, der an einer Gürtelrose erkrankt, sollte seinen Arzt also rechtzeitig darauf aufmerksam machen, wenn er unter Schmerzen leidet. In der Rubrik Patienten-Informationen finden Sie weitere Informationen zu Nervenschmerzen.


