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Rückenschmerzen sind ein Volksleiden, von dem fast jeder Bundesbürger einmal in seinem Leben betroffen ist. Bewegung und Krankengymnastik schaffen Abhilfe. Aber den meisten Menschen fällt es schwer, dauerhaft Aktivitäten zur Kräftigung der Rückenmuskulatur durchzuhalten. Was viele in der Akutphase der Beschwerden noch regelmäßig anwenden, gerät mit Nachlassen der Schmerzen in Vergessenheit die täglichen Übungen zur Kräftigung der Muskulatur.
Dieses häufige Phänomen hat Gesundheitscoach Roswitha Ram-Devrient untersucht. Die Naturwissenschaftlerin ist zu dem Schluss gekommen, dass der gute Wille oftmals an der Vielzahl der Übungen scheitert, die Patienten verordnet werden. Hinzu kommen häufig Tipps zur Ernährung und einer gesünderen Lebensweise. Es bildet sich ein unübersichtlicher Wust aus Tipps, Ratschlägen und Anweisungen mit dem sich viele schlichtweg überfordert fühlen.
Frau Ram-Devrient hat aufgrund dieser Erfahrungen das Bewegungskonzept moving macht den Rücken fit zur Prävention von Rückenleiden entworfen. Es ist bewusst sehr kurz, einfach und überall durchführbar, so dass die Bereitschaft steigt, die Übungen kontinuierlich beizubehalten. Dadurch wird die Rückengesundheit verbessert. moving beinhaltet vier Grundbewegungen, die im Stehen, Sitzen oder Liegen durchgeführt werden können. Die Übungen entlasten die Wirbelsäule und entspannen die Muskeln. Streckung, vor-zurück Bewegung, links-rechts Bewegung und Drehen, diese Abläufe sind, so einfach sie erscheinen, sehr effektiv. Erheblich mehr Patienten halten das kurze Programm für den Rücken auch über einen längeren Zeitraum durch und können so ihre Schmerzen lindern.
Verknüpft werden die Bewegungen mit Bildern, so dass sie zum einen leicht zu merken, zum anderen aber auch leicht zu verstehen sind. Dadurch eignet sich moving auch für Kinder zum Entspannen von Körper und Geist gut. Denn nicht nur körperlich haben die bewusst langsamen Bewegungen einen Effekt, auch das psychische Wohlbefinden beeinflussen sie positiv, weil die Langsamkeit beruhigend auf das vegetative Nervensystem wirkt.
Die Idee der Übungen geht auf die traditionelle chinesische Medizin zurück. Dort erkannte man die Bedeutung der Prävention von Krankheiten bereits sehr früh. Hierfür setzten Ärzte im alten China das Chi Gong ein, das langsame und entspannende Bewegungen zugrunde legt. moving übernimmt die vier sanften Grundbewegungen der Wirbelsäule aus der chinesischen Technik, die sowohl körperlich als auch mental wohltuende Auswirkungen haben. Die traditionellen Einflüsse kombiniert Ram-Devrient mit moderner und nutzerfreundlicher Technik. Zu dem moving-Programm ist neben einem Buch und einer DVD auch eine moving-Software erhältlich, die während der PC-Arbeit in selbst wählbaren Zeitintervallen an die Übungen erinnert.
Weitere Infos finden Interessierte unter www.moving.de


