In weiten Teilen der Welt leiden Menschen unter akuten und chronischen Schmerzen, weil sie keinen Zugang zu Schmerzmitteln haben.
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23.8.2017 : 17:56

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Schmerzmittel: Viele Menschen ohne Zugang

Schmerzmittel: Viele Menschen ohne Zugang 

In weiten Teilen der Welt leiden Menschen unter akuten und chronischen Schmerzen, weil sie keinen Zugang zu Schmerzmitteln haben. Darauf hat der Internationale Suchtstoffkontrollrat (INCB) in seinem Jahresbericht 2007 verwiesen.

SchmerzenDie Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: 89 Prozent des weltweiten Morphinverbrauches entfallen auf Europa und Nordamerika. Ähnlich verhält es sich bei Opioiden wie Fentanyl und Oxycodon, die beinahe ausschließlich in Europa und Nordamerika eingesetzt werden. Chirurgische Eingriffe, Krebs und Aids müssen die meisten Menschen ohne Schmerzmittel erdulden, wie die Ärzte-Zeitung berichtet. Die Gründe liegen nach Erkenntnissen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der unzulänglichen Ausbildung des medizinischen Personals, fehlenden Kenntnissen von Schmerztherapie, der kulturell und religiös bedingten Ablehnung von Schmerzmitteln und in der Armut.

An einem Schmerzmittelmangel liegt deren ungleiche Verteilung indes nicht: Der INCB weist darauf hin, dass die Rohstofflager für die Produktion von Morphium brechend voll sind, weil die weltweite Nachfrage nach Analgetika das Angebot unterschreite.


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