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25.3.2017 : 16:44

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Tennisarm: Spritzen helfen wenig, Krankengymnastik ist besser

Tennisarm: Spritzen helfen wenig, Krankengymnastik ist besser Die Tennissaison läuft. Doch was für viele freudig beginnt, endet oft im Frust: Zu viele Bälle geschlagen und schon schmerzt der Ellbogen. Meist wird vom Orthopäden ein schnelles Spritzchen gesetzt, damit es weiter gehen kann. Das hilft meist ganz gut, doch leider nicht sehr lange. Häufig kommen die Schmerzen und Beschwerden wieder zurück. In einer Studie mit 185 Patienten wurde deshalb untersucht, was am besten bei einem Tennisarm hilft: Spritzen mit kortisonähnlichen Substanzen, Kortisontabletten, Krankengymnastik oder körperliche Schonung.
Fazit: Nach sechs Wochen waren die Symptome bei 92 Prozent der Spritzen-Patienten besser, mit Krankengymnastik ging es nur 47 Prozent besser. Aber: Bei den mit Kortison behandelten Tennisarm- Patienten kamen die Beschwerden oft wieder und nur 69 Prozent fühlten sich wohl. Bei den Betroffenen hingegen, die eine physiotherapeutische Praxis zum vorübergehenden Center Court gemacht hatten, ging es 91 Prozent immer noch ganz gut.
Unser Rat: Wählen Sie den dauerhaften Weg und gehen Sie bei einem Tennisarm zur Krankengymnastin.

Quelle:
Nynke Smidt et al.: Corticosteroid injections, physiotherapy, or a wait-and-see policy for lateral epicondylitis: a randomised controlled trial, Lancet Vol. 359, Issue 9307: 657, 2002