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20.10.2017 : 21:51

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ZILGREI: die kombinierte Atmungs-, Haltungs- und Bewegungs-SELBSTbehandlung

Die Zilgrei-Methode wurde Ende der siebziger Jahr von dem Chiropraktiker Hans Greissing und seiner Patientin Adriana Zillo entwickelt. Es ist eine eine kombinierte Atmungs- u. Haltungsbehandlung, die aus Elementen der klassischen manuellen Medizin, der Atem- und Bewegungstherapie sowie des Yoga besteht.

Die Bausteine der ZILGREI-Methode sind:

  1. Die Selbstuntersuchung,
    die Aufschluss gibt über die subjektive und objektive Befindlichkeit, auf Grund welcher die davon abgeleitete Selbstbehandlung individuell gestaltet wird.
  2. Gezielte Stellung bzw. Bewegung auf den drei Basisbewegungsebenen,
    die die Genauigkeit, Einfachheit und Wiederholbarkeit der Selbstbehandlungen gewährleisten.
  3. Die dynamogene (Kraft erzeugende) Atmung,
    die den energetischen, biochemischen, strukturellen und psychischen Ausgleich fördert.
  4. Das Prinzip der Gegenrichtung,
    das Entlastung, Entspannung, Regenerationsfähigkeit erzeugt und die Anwendungen schmerzlos macht, weil nur in der schmerzfreien Richtung gearbeitet wird.
  5. Die Kombination von individueller Entlastungshaltung bzw. -bewegung und dynamogener Atmung,
    die die heilenden, normalisierenden Prozesse in Gang setzt.
  6. Das Ganzkörperprinzip,
    auf Grund dessen nicht Symptome behandelt, sondern Ursachen angegangen werden.

Es geht bei der Zilgrei-Methode nicht nur darum, den eigenen Atem zu erfahren, sondern die so genannte dynamogene, krafterzeugende Atmung mit ihren bewussten, gewollten Atempausen von 5 Sekunden als heilende, normalisierende Korrektivkraft einzusetzen. Die Atempausen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Sie sind der Zustand des Verweilens, des Nichtstuns, der Zustand in dem nicht bewusst gesteuerte Kräfte sich im Menschen entfalten und wirken können. Jede Selbstbehandlung ist begleitet von fünf Atmungszyklen der dynamogenen Atmung. Nach Abschluss einer jeden Anwendung sorgt der Kontrolltest für die neurologischen Impulse, die dem Gehirn den eingeleiteten Normalisierungsprozess signalisieren.
Bei der Zilgrei-Methode wird durch konsequente Entlastung des schmerzenden Gewebes eine Schmerzbefreiung erzielt. Das "Prinzip der Gegenseite" bewirkt nämlich, dass das von Schmerzen geplagte und verkrampfte Gewebe in eine Stellung gebracht wird, in der es so weit entlastet ist, dass es das Angebot von Sauerstoff beladenem Blut wieder besser aufnehmen und Schlacken besser abtransportieren kann.
Die Selbstbehandlungen von jeweils 1 ½ Minuten Dauer, werden bei akuten Beschwerden 3 mal täglich ausgeführt und dann langsam auf einmal am Tag reduziert. Danach wird ein individuelles Nachsorgeprogramm erarbeitet, das einerseits entsprechend der körperlichen Belastung zwei bis drei Sitzungen pro Woche umfasst und andererseits leicht in den Alltag integrierbare Entlastungsmaßnahmen beinhaltet.

Anwendungsbereiche

Zilgrei ist ursprünglich für die Behandlung von Beschwerden im Bewegungsapparat entwickelt worden. Die Methode hat sich als wirksam erwiesen bei Kopf-, Nacken-, Schulter-, Becken- und Rückenschmerzen über Tennisarm, Ischias, Lumbago bis hin zu Gelenk- und Wirbelsäulenschäden. Behandelt werden Arthrosen, Skoliosen und auch zur Abschwächung von Morbus Bechterew- und Multipler Sklerose-Schüben. Zilgrei wird außerdem erfolgreich bei Erkrankungen des Atmungsapparates und zur Schwangerschaftsbegleitung sowie Geburtsvorbereitung eingesetzt.

Die Zilgrei-Methode wird von ausgebildeten Zilgrei-Lehrerinnen und –Lehrern vermittelt. Informationen erhalten Sie beim Zilgrei Büro Deutschland, Sabine Lauer, Wolfspfad 15, 97246 Eibelstadt, Tel. 09303-570, E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailzilgrei-deutschland(à)zilgrei.de oder Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailsabinelauer(à)freenet.de

Beispiel einer Übung
bei vorhandener Einschränkung der Lendenwirbelsäule beim Drehen und seitlichen Neigen:
Ausführung: auf dem Rücken liegend, Knie ca. 70 Grad angewinkelt, Füße zusammen, Arme ausgebreitet.

  • Einatmen (Bauch aufblähen).
  • Atem 5 Sekunden lang anhalten.
  • Ausatmen (Bauch einziehen) und gleichzeitig Knie langsam auf die Seite fallen lassen, auf der keine Schmerzen bzw. Beschwerden auftreten.
  • 5-Sekunden Pause nach dem Ausatmen einlegen.

Während dem Einatmen in die Ausgangsstellung zurückkehren.
Diesen Ablauf fünf Mal wiederholen.