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Bisherige Gewinnspielfragen:
Handbuch der Impfpraxis
Einmalige Zusammenstellung aktueller Daten zu allen durch Impfung verhütbaren Krankheiten – von A wie Anthrax (Milzbrabd) bis Z wie Zoster (Gürtelrose), ca. 700 Seiten. Vorträge einfach und schnell gestalten mit beiliegender CD-Rom. Mehr
Neue Beiträge im Forum
Liebe Mitspieler!
An dieser Stelle veröffentlichen wir die Fragen und Auflösungen zu unseren bisherigen Gewinnspielfragen.
Februar 2010
Frage: Wer führte Chloroform zur Betäubung in die Anästhesie ein?
Noch im 17. Jahrhundert fürchteten die Kranken lange vor einer Operation die bevorstehenden Schmerzen und kamen dann vielfach bereits moralisch geschwächt auf den Operationstisch. Die Verwendung eines Narkotikums hatte deshalb große Bedeutung für die ganze chirurgische Tätigkeit.
Chloroform wurde zwar bereits 1831 von dem deutschen Chemiker Justus Liebig hergestellt, doch erst am 9.11.1847 wurde es durch einen englischen Geburtshelfer in der Anästhesie und zur Linderung von Geburtsschmerzen verwendet.
Vor allem die anglikanische Kirche wetterte jedoch gegen die vermeintliche Missachtung des göttlichen Willens, dass die Geburt unter Qualen stattzufinden habe. Der Durchbruch gelang unserer gesuchten Persönlichkeit erst sechs Jahre später, als Königin Victoria, Oberhaupt der englischen Staatskirche, ihr achtes Kind unter einer Chloroform-Vollnarkose zur Welt brachte. Es dauerte aber noch einmal Jahrzehnte, bis die schmerzfreie Geburt "à la reine" (nach Art der Königin) nicht nur den Damen der Oberklasse zugute kam.
Antwort: James Young Simpson
Der Gewinn geht an einen Mitspielerin aus Waren.
Januar 2010
Frage: Wer beschrieb als Erster die Technik der Akupunktur in Europa?
In den vergangenen Jahrhunderten gelangten zahlreiche Kenntnisse anderer Kulturen nach Europa, die für die Schmerzbehandlung von großer Bedeutung waren. So kam im Jahre 1674 ein holländischer Arzt und Botaniker (lebte von 1649 bis 1700) als Mitglied der Ost-Indien-Gesellschaft nach Nagasaki in Japan. Dort lernte er Möglichkeiten der traditionellen chinesischen Medizin kennen, die in der Mitte des 6. Jahrhunderts in Japan eingeführt worden war. In einer Abhandlung "De Acupunctura", die im Jahre 1863 in London veröffentlicht wurde, beschrieb er auf 20 Seiten als Erster die Technik der Akupunktur.
Antwort: Willem ten Rhyne
Der Gewinn geht an eine Mitspielerin aus Niedernhausen.
Dezember 2009
Frage: Wer gründete die erste Schmerzklinik in Deutschland?
Der Beginn der Schmerzforschung und Schmerztherapie in Deutschland ging von Mainzer Anästhesisten aus. Bereits im September 1959 hielt ein Vertreter der Mainzer Schule anlässlich der Therapie-Woche in Karlsruhe einen Vortrag zum Thema "Der Schmerz als therapeutisches Problem".
Der eigentliche Anfang der systematischen Mainzer Auseinandersetzung mit schmerzdiagnostischen und -therapeutischen Aspekten kann auf die Antrittsvorlesung des Ordinarius für Anästhesiologie am 4. Mai 1961 mit dem Thema "Neue Wege der Schmerztherapie" datiert werden. Er baute auch die Mainzer Universitätsklinik als erste Schmerzklinik in Deutschland aus.
Der 1917 geborene und 1981 verstorbene Mediziner lehrte von 1942 bis 1952 in Heidelberg als Privatdozent und war einer der Pioniere der europäischen Anästhesiologie. 1956 wurde er in Heidelberg außerplanmäßiger Professor. 1960 war er der erste Lehrstuhlinhaber in der Bundesrepublik für dieses Gebiet in Mainz.
Antwort: Prof. Dr. Rudolf Frey
Der Gewinn geht an eine Mitspielerin aus Büttelborn.
November 2009
Frage: Wer bezeichnete als Erster chronische Erschöpfungszustände mit dem Begriff Neurasthenie?
Krankheitsbilder wie chronisch erhöhte Schmerzempfindlichkeit (FMS) oder chronische Erschöpfung (CFS) sind keine neue Erfindung.
Im Jahr 1869 erschien in einer Bostoner Medizinzeitschrift der Artikel eines amerikanischen Arztes mit dem Titel "Neurasthenie der nervösen Erscheinung". Er gab damit chronischen Erschöpfungszuständen, zu denen auch die Fibromyalgie gehört, erstmals einen Namen.
Antwort: George Miller Beard
Der Gewinn geht an eine Mitspielerin aus Bremen.
Oktober 2009
Frage: Wer entwickelte die Spezifitätstheorie?
Basierend auf den Überlegungen von René Descartes, der die Schmerzleitung als rein mechanisches Geschehen betrachtete, formulierte 1858 ein deutscher Physiologe die so genannte Spezifitätstheorie. Der 1823 in Frankfurt geborene Wissenschaftler nahm an, dass es neben der reinen Mechanik auch spezifische Punkte für das Schmerzempfinden gibt. Der vielseitig interessierte Forscher formulierte in seiner Theorie, dass Schmerz und Berührung unterschiedliche Sinneserfahrungen sind, die über verschiedene Nervenbahnen geleitet werden.
Antwort: Moritz Schiff
Der Gewinn geht an eine Mitspielerin aus Karlstadt.
September 2009
Frage: Wer entdeckte die Funktionsweise der Acetylsalicylsäure?
Acetylsalicylsäure, kurz ASS, wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und gerinnungshemmend. Diese Eigenschaften verdankt ASS dem Umstand, dass sie die Herstellung (Synthese) von Prostaglandinen hemmt. Prostaglandine sind Gewebshormone, die unter anderem an der Regelung der Magensäuresekretion und der Magenschleimhautdurchblutung beteiligt sind. Bei hoher Dosierung und langfristiger Einnahme kann es deshalb zu Magenbeschwerden und Magenblutungen kommen.
Obwohl die Acetylsalicylsäure bereits vor über 100 Jahren entdeckt wurde, konnte die Funktionsweise erst 1971 von einem britischen Biochemiker geklärt werden. Für seine Forschungen erhielt er 1982 zusammen mit Sune Bergström und Bengt Samuelsson den Medizin-Nobelpreis. Er starb 2004 in Farnborough.
Antwort: John Robert Vane.
Der Gewinn geht an einen Mitspieler aus Fürth.
August 2009
Frage: Wer gilt als Begründer der Lokalanästhesie in der Augenheilkunde?
Kokain (auch Cocain) ist ein starkes Stimulans und eine weltweit verbreitete Rauschdroge mit hohem Abhängigkeitspotenzial. Weniger bekannt ist, dass es im 19. Jahrhundert in der Augenheilkunde als Lokalanästhetikum eingesetzt wurde.
Augenchirurgie war damals aufgrund der Reflexbewegungen der Augen bei Berührung ein schwieriges Unterfangen. Ein österreichischer Augenarzt jüdischer Herkunft (1857-1944) entdeckte, dass einige Tropfen einer Kokainlösung dieses Problem beseitigten. Er gilt damit als Begründer der Lokalanästhesie in der Augenheilkunde.
Die gesuchte Persönlichkeit war aufgrund seiner Erfindung mehrere Male für den Nobelpreis für Medizin nominiert. Da seine Entdeckung aber zu lange vorher publiziert war, konnte er ihm aufgrund der Statuten nicht verliehen werden.
Auch eine akademische Karriere in Europa blieb ihm verwehrt. Er war nach seinem Medizinstudium an der Universitätsklinik Wien tätig. Sein Kollege Fritz Zinner hatte ihn eines Tages öffentlich abwertend als "Jude" beschimpft, worauf unser Augenarzt ihm einen Faustschlag ins Gesicht verpasste. Darauf kam es, obwohl damals eigentlich schon verboten, zu einem Säbelduell, bei dem er unverletzt blieb, Zinner aber zwei tiefe Wunden abbekam. Damit konnte er die Hoffnungen auf eine gute Position in der Augenabteilung und auf eine akademische Karriere in Wien, trotz guter fachlicher Leistungen, begraben. Er emigrierte 1888 nach New York City, wo er auch starb.
Antwort: Carl Koller
Der Gewinn geht an eine Mitspielerin aus Rinteln.
Juli 2009
Frage: Wer synthetisierte als Erster Heroin (Diacetylmorphin)?
Pharmazeuten und Chemiker versuchten Mitte des 19. Jahrhunderts ein synthetisches Äquivalent zu dem Naturstoffextrakt Opium zu finden. Sie wollten damit ein Heilmittel entwickeln, das schnell herzustellen war und entsprechend auch vermarktet werden konnte. Im Jahre 1873 gelang es schließlich einem englischen Chemiker ein Verfahren zur Synthetisierung von Diacetylmorphin, einem Syntheseprodukt aus Morphin und Essigsäureanhydrid, herzustellen.Diacetylmorphin ist besser bekannt als Heroin. Es ist stark schmerzlindernd, hat aber auch ein hohes Anhängigspotential.
Antwort: C. R. Wright
Der Gewinn geht an einen Mitspieler aus Essen.
Juni 2009
Frage: Wer erfand die Rezeptur für Ätherweingeist?
Unter Ätherweingeist (fachsprachlich Spiritus aethereus) wird ein zur medizinischen Verwendung bestimmtes Gemisch aus drei Teilen Ethanol und einem Teil Diethylether verstanden. Traditionell wird der Spiritus aethereus angewendet als Arzneimittel zum Beispiel bei Schwächezuständen, Ohnmachten, aber auch Schmerzzuständen wie Neuralgien. Er wird in einer Dosierung von 20 bis 40 Tropfen, die oral in einem Glas Wasser oder auf einem Zuckerwürfel eingenommen werden, verwendet. Viel bekannter wurde dieses alte Hausmittel, dessen Rezeptur sich noch im Jahr 1900 in deutschen Pharmaziebüchern findet, unter dem Namen seines Erfinders. Es handelt sich um einen Medizinprofessor aus Halle, der von 1660 bis 1742 lebte. Sein Grab befindet sich auf dem hallischen Stadtgottesacker.
Antwort: Friedrich Hoffmann (Hoffmanns Tropfen)
Der Gewinn geht an einen Mitspieler aus Bochum.
Mai 2009
Frage: Wer beschrieb die Injektion von Arzneimitteln zu therapeutischen Zwecken?
Schon vor tausenden von Jahren wurden Medikamente durch klystieren in den Enddarm gegeben. Auch die ersten Versuche einer Injektion direkt in den Blutstrom wurden mit dem gleichen Instrumentarium unternommen. Es gab zahlreiche Experimente an Hunden, denen zum Beispiel Wein, Bier oder Opium injiziert wurde. Unsere gesuchte Persönlichkeit beschrieb nun in seiner Abhandlung "Chirurgia infusoria" von 1664 wie das Verfahren am Menschen therapeutisch genutzt werden konnte. Er hoffte, durch die Injektion geeigneter Arzneimittel die Viskosität des Blutes bei Krankheiten beeinflussen zu können. Zunächst studierte der aus Breslau stammende Universalgelehrte in Wittenberg und Leipzig Medizin und Physik, betrieb daneben kunsthistorische Studien und ging dann nach Padua, wo er zum Doktor der Medizin promoviert wurde. Nach Stationen in Wittenberg und Hamburg, wo er als Pestarzt praktizierte und sich einen Namen machte, wurde er 1665 mit 31 Jahren an die neugegründete Christian-Albrechts-Universität Kiel berufen, um dort Medizin und Botanik zu lehren.
Antwort: Johann Daniel Major
Der Gewinn ging an eine Mitspielerin aus Geilenkirchen.
April 2009
Frage: Wer erfand das Laudanum?
Um das Jahr 1500 erfand ein bekannter Philosoph und Medizinpionier eine Tinktur, die er als "Stein der Unsterblichkeit" bezeichnete. Während der nächsten Jahrhunderte erfreute sich das Laudanum als Universaltoxikum und Wunderdroge tatsächlich einer großen Beliebtheit. Die herausragende Eigenschaft bestand in seiner schmerzstillenden und beruhigenden Wirkung. Hauptbestandteile waren zu etwa 90 Prozent Alkohol (Wein) sowie Opium zu etwa 10 Prozent. Selbst Kleinkinder erhielten dieses Allheilmittel zur Ruhigstellung oder als Hustensaft. Bis ins 20. Jahrhundert war das freiverkäufliche Laudanum ein beliebtes Schmerzmittel.
Antwort: Theophrastus Bombastus von Hohenheim, besser bekannt als Paracelsus
Der Gewinn ging an eine Mitspielerin aus Speicher.
März 2009
Frage: Wer beschrieb als Erster den Nutzen der Elektrizität zur Schmerzbekämpfung?
Der Einsatz niederfrequenter Stromformen zur Schmerzlinderung hat sich heutzutage etabliert. Zu den häufigsten Formen zählt die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS), die oft in Eigenbehandlung durchgeführt wird. Mit Strom erreicht man bei verschleißbedingten Wirbelsäulenerkrankungen vor allem tiefer gelegene Schichten der Rumpfmuskulatur. Als Begründer der Elektrotherapie wird heute der deutsche Naturforscher Christian Gottlieb Kratzenstein angesehen, der 1744 in seinem kämpferischen "Schreiben von dem Nutzen der Electricität in der Arzneywissenschaft" die "Electrification" der Kranken explizit als ein Allheilmittel ausgab. Welchen Nutzen die Elektrizität zur Schmerzbekämpfung bietet, beschrieb dann unsere gesuchte Persönlichkeit - übrigens ein Holländer - in seinem 1787 erschienenen Buch "Medizinische Elektrizität".
Antwort: Wilhelm von Barneveld
Der Gewinn ging an eine Mitspielerin aus Buchholz.
Februar 2008
Frage: Wer verwendete als Erster Lachgas zu Narkosezwecken?
In der Medizin wird Lachgas als schmerzlindernd wirkendes Gas zu Narkosezwecken benutzt. Es ist das älteste und eines der nebenwirkungsärmsten Narkosemittel überhaupt, das 1799 vom Chemiker Humphry Davy durch Selbstversuche entdeckt wurde. Doch es dauerte bis 1844, als ein Zahnarzt erstmals das Lachgas bei Zahnextraktionen als Narkosemittel einsetzte. Um eine wirkungsvolle Konzentration von 70 Prozent zu erreichen, muss es zusammen mit reinem Sauerstoff gegeben werden. In der modernen Anästhesie wird die Wirkung des Lachgases durch Zugabe von anderen Narkosemitteln optimiert. Der medizinische Gebrauch von Lachgas als Narkosemittel ist in den letzten Jahren rückläufig.
Antwort: Horace Wells
Der Gewinn ging an eine Mitspielerin aus Buchholz/Ziesendorf.
Januar 2009
Frage: Wie heisst die von Melzack und Wall entwickelte Theorie?
Haben Sie schon einmal davon gehört, dass beispielsweise bei sehr starker emotionaler Erregung oder bei großen Verletzungen (z. B. bei einem Autounfall), die betroffene Person die Schmerzen zunächst gar nicht wahrnimmt und ausblendet?
Die Erklärung für dieses Phänomen lieferten 1965 die Wissenschaftler R. Melzack und P. D. Wall mit einer vielbeachteten Theorie. Sie geht von der Annahme aus, dass ein besonderer Mechanismus im Hinterhorn des Rückenmarks vorhanden ist, der wie ein Tor funktioniert. Dieser kann die Weiterleitung der von den peripheren (äußeren) Nervenfasern zum Zentralnervensystem gehenden Nervenimpulse verstärken oder abschwächen. Trifft dort ein Schmerzimpuls aus dem Körper ein, wird er zunächst einer schmerzmodulierenden, d. h. verstärkenden oder schwächenden Beeinflussung ausgesetzt, ehe er als Schmerzwahrnehmung ins Bewusstsein gelangt. Der Tormechanismus kann aber auch durch absteigende Nervenimpulse vom Gehirn beeinflusst werden. Ein wichtiger Effekt der Theorie ist, dass sich damit erklären lässt, warum Patienten nach gleichen Eingriffen sehr unterschiedliche Schmerzintensitäten angeben.
Antwort: Gate-Control-Theorie
Der Gewinn geht an einen Mitspieler aus Berlin.
Dezember 2008
Frage: Wer beschrieb 1662 die Schmerzleitung von der Peripherie ins Gehirn?
Die heutzutage gültige Definition, was unter Schmerz zu verstehen ist, wurde erst 1979 erstellt. Im 17. Jahrhundert dagegen prägten noch überwiegend mechanistische Vorstellungen die Medizin. Der menschliche Körper wurde vor allem als machine verstanden. So wundert es nicht, dass auch die Schmerzleitung als rein mechanistischer Vorgang betrachtet wurde. Die Grundlagen für die Beschreibung der Schmerzleitung legte zu dieser Zeit unsere gesuchte Persönlichkeit, ein französischer Philosoph. Er ging davon aus, dass schmerzverursachende Materialpartikel auf der Haut auftreffen und diese schmerzauslösende Ursache dann über eine Klingelschnur auf ein empfindliches System im Gehirn übertragen wird. In seiner Schrift De homine (Über den Menschen) aus dem Jahr 1662 beschrieb er, obwohl nie als Arzt tätig, auch die physiologischen Grundlagen der Schmerzempfindung.
Antwort: René Descartes
Der Gewinn geht an einen Mitspieler aus Bremen.
November 2008
Frage: Wer gilt als Begründer der modernen, interdisziplinären Schmerztherapie?
Als Pionier des modernen Konzepts, Schmerz selbst als Krankheit ernst zu nehmen und interdisziplinär zu behandeln, gilt ein 1994 verstorbener Italo-Amerikaner, der Medizinprofessor an der University of Washington in Seattle war.
Er kannte grausamen Schmerz aus seiner eigenen Erfahrung und misstraute den unwiderruflichen Eingriffen. Zu oft hatte er selbst erlebt, dass Schmerzen nach der Durchtrennung der schmerzleitenden Nervenbahnen wider alle Theorie zurückkehrten. Schon in den vierziger Jahren organisierte er Ärzteteams speziell für die Schmerzbehandlung und initiierte 1975 den internationalen Verband der Schmerzforscher (IASP). Der versucht seitdem, die Legende aus der Welt zu schaffen, dass Schmerz ohne feststellbare organische Ursache nur in der Einbildung der Patienten existiert.
Antwort: John L. Bonica
Der Gewinn ging an eine Mitspielerin aus Dinslaken.
Oktober 2008
Frage: Wer isolierte als Erster das Morphin?
Er wurde 1783 im Fürstbistum Paderborn geboren. Um 1803/1804 gelang es ihm als Apothekergehilfe Morphin aus der Droge Opium des Schlafmohns zu isolieren. Er nannte das von ihm gefundene Alkaloid nach dem griechischen Gott des Schlafes Morphium und untersuchte die Wirkung dieses Stoffes in den folgenden Jahren. Ein Erfolg wurde das von ihm gefundene Alkaloid Morphin aber erst ab 1815. Im Jahre 1809 eröffnete er seine erste Apotheke in Einbeck. 1822 erwarb er die Rathaus-Apotheke in Hameln. Hier arbeitete er bis zu seinem Tod im Jahr 1841.
Antwort: Friedrich Wilhelm Sertürner
Der Gewinn geht an einen Mitspieler aus Hamburg.
September 2008
Frage: Wer beschrieb als Erster die Technik der Akupunktur in Europa?
In den vergangenen Jahrhunderten gelangten zahlreiche Kenntnisse anderer Kulturen nach Europa, die für die Schmerzbehandlung von großer Bedeutung waren. So kam im Jahre 1674 ein holländischer Arzt und Botaniker (lebte von 1649 bis 1700) als Mitglied der Ost-Indien-Gesellschaft nach Nagasaki in Japan. Dort lernte er Möglichkeiten der traditionellen chinesischen Medizin kennen, die in der Mitte des 6. Jahrhunderts in Japan eingeführt worden war. In einer Abhandlung "De Acupunctura", die im Jahre 1683 in London veröffentlicht wurde, beschrieb er auf 20 Seiten als Erster die Technik der Akupunktur.
Antwort: Wilhelm ten Rhyne
Der Gewinn geht an eine Mitspielerin aus Buseck.

