Forum-Schmerz - Kopfschmerz August 2005
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Kopfschmerz August 2005

Sind Kombinationspräparate bei Kopfschmerzen sinnvoll?
Neue Studie belegt Vorteile gegenüber Einzelwirkstoffen

(dgk) Tabletten zu produzieren, die mehrere Wirkstoffe in einer fixen Kombination anbieten, macht nur Sinn, wenn dadurch ein größerer Nutzen für den Betroffenen entsteht. Deshalb unterliegen Wirkstoffkombinationen bei der Zulassung strengen Regeln des Gesetzgebers.

Folgende Vorgaben sind zu erfüllen:

  • Jeder verwendete Wirkstoff muss seine eigene Wirkung nachweisen.
  • Die Substanzen müssen gemeinsam besser wirken als jeder Einzelwirkstoff allein.
  • Das Risiko von Nebenwirkungen sollte in der Kombination geringer sein als beim Einzelwirkstoff in höherer Dosierung.


Sind Kombinationspräparate bei Kopfschmerzen sinnvoll?„Diese Anforderungen werden bei Kopfschmerzmitteln von der Kombination aus Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein erfüllt“, sagt Dr. Jan-Peter Jansen vom Schmerzzentrum Berlin. Wie groß die schmerzlindernde Wirkung und damit auch der therapeutische Nutzen der Kombination tatsächlich ist, konnte jetzt eine neue Studie führender deutscher Spezialisten belegen. An der Untersuchung nahmen 1.743 Frauen und Männer teil.

Wichtigstes Ergebnis war, dass die Dreier-Kombination allen Vergleichsbehandlungen deutlich überlegen ist. Sie konnte den Schmerz am schnellsten um die Hälfte verringern. Mit dieser effektiven Behandlung waren auch die meisten Patienten nicht in ihren normalen täglichen Aktivitäten eingeschränkt. Ein entscheidendes Kriterium für Betroffene. Die Verträglichkeit wurde von über 90 Prozent der Patienten als sehr gut oder gut bewertet.

Der Studienleiter Prof. Dr. Hans-Christoph Diener von der Universität Essen schätzt die Ergebnisse als wegweisend ein für die Kopfschmerztherapie allgemein, besonders aber für die Selbstbehandlung der Patienten und die Beratung durch den Apotheker. Der Großteil der Betroffenen behandelt sich selbst mit frei verkäuflichen Arzneimitteln. Bei der Auswahl des geeigneten Medikamentes kann sich der Patient nun auf die wirksame, sichere und gut verträgliche Therapie mit der Dreier-Kombination verlassen, die dem handelsüblichen Thomapyrin entspricht. Nach Dieners Ansicht ist sie wegen des positiven Nutzen-/Risiko-Verhältnisses den Einzelwirkstoffen wie ASS oder Paracetamol deutlich überlegen.

Auch wenn gegen die Selbstbehandlung von Kopfschmerzen nichts einzuwenden ist, müssen Betroffene folgendes beachten. „Schmerzmittel sollten nicht mehr als drei Tage hintereinander oder zehn Tage im Monat verwendet werden. Sonst droht ein Schmerzmittelkopfschmerz“, rät Dr. Jansen. Halten die Beschwerden an, sollte ein Arzt aufgesucht werden.


Burnout: Schritt für Schritt in die Krankheit

(dgk) Arbeit, Leistung, Erfolg – in der heutigen Zeit der Wunsch vieler Menschen, um so mehr, seit Angst vor Armut und Arbeitslosigkeit auf der anderen Seite stehen.

Gerade in diesem Spannungsfeld lauert häufig der erste Schritt zu einer verbreiteten Zivilisationskrankheit: dem Burnout-Syndrom. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes sitzt vielen im Nacken. Die Menschen zögern mit dem Gang zum Arzt und der Krankschreibung, Überstunden sind an der Tagesordnung, aber wirklich sicher an seinem Arbeitsplatz fühlt sich trotzdem niemand. „Kraft und Leistungsfähigkeit eines Menschen sind allerdings begrenzt. Wer diese eigenen Grenzen nicht kennt und häufig überschreitet, läuft Gefahr, sich Stresserkrankungen zuzuziehen“, erklärt Dr. med. Wolfgang Sohn, Allgemeinmediziner und Psychotherapeut aus Schwalmtal. Burnout ist eine von ihnen. Experten schätzen, dass inzwischen 15 bis 25 Prozent der Berufstätigen einmal in ihrem Leben davon betroffen sind.

Burnout: Schritt für Schritt in die KrankheitMeistens verläuft die Krankheit in drei Phasen. Am Anfang steht die Überaktivität am Arbeitsplatz. Wochenendarbeit und Überstunden bis in die Nacht hinein gehören dazu. Es bleibt keine Zeit mehr für die notwendigen Regenerationsphasen, erste Krankheitszeichen stellen sich ein. Das können Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen oder Magenprobleme sein. In der zweiten Phase findet ein Abstumpfungsprozess statt. Kontakte zu Kollegen werden seltener, das Engagement für die eigenen Aufgaben lässt nach, der Betroffene ist einfach zu erschöpft. Messbarer Leistungsabfall prägt die dritte Phase. Anstehende Aufgaben werden nicht mehr bewältigt, positives Feedback der Kollegen bleibt aus, Missstimmungen bis hin zur Depression können die Folge sein. Am Ende dieser Entwicklung steht häufig der Verlust des Arbeitsplatzes.

„Rechtzeitige Diagnose der ersten Phase und vorbeugende therapeutische Maßnahmen sind die wichtigsten Mittel im Kampf gegen das Burnout-Syndrom“, stellt Sohn fest. Vorraussetzung dafür ist allerdings, dass der Betroffene oder Freunde und Verwandte die Situation richtig einschätzen. Treten stressbedingte Beschwerden wie zum Beispiel Kopfschmerzen häufiger auf, kann ein vertauensvolles Gespräch hilfreich sein. Vorrangiges Ziel ist es dann, einen Lebensrhythmus zu finden, der ausreichend Erholungsphasen vorsieht, um Stress abzubauen. Auch Stressbewältigungstechniken wie Muskelentspannung nach Jacobson oder Autogenes Training ergänzen diese Grundlage.

Nicht alle Entspannungstechniken lassen sich jederzeit im Berufsleben durchführen. In so einer Situation ist auch gegen eine Kopfschmerztablette nichts einzuwenden. Dabei sollte jedoch auf die Wahl des richtigen Mittels und den Zeitpunkt der Einnahme geachtet werden. Experten empfehlen inzwischen bei Kopfschmerzen Kombinationspräparate mit den Wirkstoffen Paracetamol, Acetylsalicylsäure (ASS) und Koffein. Sie wirken schneller als Präparate mit nur einer Substanz und sind dabei gut verträglich. Für alle freiverkäuflichen Mittel gegen Kopfschmerzen gilt, dass die Einnahme rechtzeitig erfolgen muss, nicht erst wenn der Schmerz unerträglich ist.
Gerade Menschen, die in Gefahr sind, am Burnout-Syndrom zu erkranken, sollten jedoch beachten, dass der Griff zur Tablette kein Ersatz für Entspannung ist. Schnell werden dann zu viele Tabletten eingenommen, was wiederum Arzneimittelkopfschmerz auslösen kann. Kein Schmerzmittel sollte häufiger als an 10 Tagen im Monat und maximal drei Tage hintereinander genommen werden. Wer sich unsicher ist, sollte seinen Medikamentenkonsum genau notieren und den behandelnden Arzt darüber informieren.


Heuschnupfen kann Spannungskopfschmerzen auslösen

(dgk) Eine allergische Rhinitis kann aus verschiedenen Gründen belastend sein. Schnupfen und eine verstopfte Nase gehören zum Alltag, und je nachdem auf welche Stoffe der Betroffene allergisch reagiert, treten die Beschwerden unter Umständen während des gesamten Jahres auf.

Vor allem nachts ist eine Schwellung der Nasenschleimhaut lästig: eine freie Atmung wird behindert, der Schlaf wird unruhig oder unterbrochen, durch den Druck der Nasenneben- und Stirnhöhlen kommen dann häufig auch noch Kopfschmerzen dazu. Auch wenn Medikamente gegen allergische Rhinits dann die unmittelbaren Beschwerden nehmen, sind die Kopfschmerzen am nächsten Morgen oft noch da.

Handelt es sich dabei um Spannungskopfschmerzen, kann ein Kombinationspräparat schnell Abhilfe schaffen. Diese freiverkäuflichen Mittel enthalten die Substanzen Acetylsalicylsäure(ASS), Paracetamol und Koffein und werden von den Experten der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) für die Behandlung von Spannungskopfschmerzen und leichter Migräne empfohlen.

Treten die Kopfschmerzen häufiger auf, sind dabei auf eine Kopfhälfte beschränkt und haben einen pulsierenden, pochenden Charakter, sollte zunächst vom Arzt abgeklärt werden, ob es sich um eine Migräne handelt. Diese Kopfschmerzform gehört auf jeden Fall in ärztliche Behandlung.


Achtung Eiskrem-Fans: Kälte kann stechende Schmerzen im Kopf auslösen

(dgk) Eis ist nicht nur ein Hochgenuss an warmen Sommertagen. Der kalte Reiz kann auch Kopfschmerzen auslösen – Eiskremkopfschmerzen. Einer kanadischen Studie zufolge ist jedes dritte Schleckermäulchen davon betroffen. Der stechende Schmerz tritt wenige Sekunden nach dem ersten lecken auf und hält nur einige Sekunden bis Minuten an. Obwohl Eiskremkopfschmerzen, die übrigens auch durch kalte Getränke ausgelöst werden können, nicht behandlungsbedürftig sind, ist der Schmerz doch unangenehm.
145 Schüler nahmen an der Studie teil. Jeder Schüler durchlief sechs Testphasen, in denen er jeweils 100 Milliliter Eis essen musste. Bei jedem Test wurden die Schüler in zwei Gruppen eingeteilt: Gruppe eins verschlang das Eis in weniger als fünf Sekunden. Gruppe zwei musste sich für die Hälfte der Eisportion 30 Sekunden Zeit lassen und konnte die zweite Hälfte dann nach Belieben genießen.

In der „Schnell-Ess-Gruppe“ erlitten knapp 30 Prozent der Schüler Eiskremkopfschmerzen. Die „Langsam-Ess-Gruppe“ musste zu gut zehn Prozent mit Beschwerden rechnen. Der Kältekopfschmerz tritt nicht nur in der warmen Jahreszeit auf, so die Forschergruppe, sondern ist auch im Winter zu beobachten.

Eis hat beim Verzehr eine Temperatur von etwa minus vier Grad Celsius. Bereits im Mund erwärmt es sich auf etwa 18 Grad Celsius. Im Magen ist dann beinahe die Körpertemperatur von 37 Grad Celsius erreicht. Die Überwindung dieser Temperaturunterschiede scheint die Beschwerden auszulösen. Welcher Mechanismus dahinter steckt, ist den Wissenschaftlern noch unbekannt. Vor einigen Jahren wurde noch vermutet, dass die Kälte zu einer schlechteren Durchblutung der Gehirnnerven führt, die dann Kopfschmerzen auslöst. Heute diskutieren Experten eine Beteiligung des Nervensystems.

Eine Behandlung des Eiskremkopfschmerzes ist wegen der kurzen Dauer der Beschwerden nicht nötig. Dennoch gibt es einen Tipp, mit dem die Beschwerden schnell wieder nachlassen: Drücken Sie die Zunge an den Gaumen, um ihn zügig aufzuwärmen.

Quellen: M. Kaczorowski u. J. Kaczorowski: Ice cream evoked headaches (ICE_H) study: randomised trial of accelerated versus cautious ice cream eating regimen. BMJ 325 (2002), S. 1445-1446.

J. Hulihan: Ice cream headache. BMJ 314 (1997), S. 1364.


„Was hast Du, was ich nicht habe?“
Warum Kombinationspräparate bei Kopfschmerzen besser wirken

(dgk) Schmerzmittel aus einer festen Kombination der Wirkstoffe Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein sind die wirksamsten Kopfschmerzmittel, wie eine jetzt veröffentlichte Studie eindrucksvoll belegt. Der Grund dafür ist, dass sich die Wirkstoffe durch unterschiedliche Wirkmechanismen ergänzen. So wird die Schmerzentstehung und Weiterleitung der Signale umfassend bekämpft.

Schmerzreize können auf verschiedenen Wegen die sensiblen Nervenzellen reizen und dadurch Schmerzsignale auslösen. Durch bekannte Ursachen für Kopfschmerzen wie Stress, Sauerstoffmangel, Kälte oder Infekte werden chemische Substanzen freigesetzt. Diese werden durch das Enzym Cyclooxygenase (Cox-Enzym) in Schmerzbotenstoffe, die Prostaglandine, umgewandelt. Prostaglandine haben eine wichtige Funktion bei der Weiterleitung der Schmerzsignale ans Gehirn. Um den Schmerzprozess wirksam zu unterbrechen, muss die Bildung des Cox-Enzyms unterbunden werden. Diese Aufgabe erfüllen ASS und Paracetamol. Koffein greift schon früher in das Schmerzgeschehen ein. Es verhindert vorübergehend die Bildung des Cox-Enzyms, so dass auch weniger Schmerzbotenstoffe entstehen. Für die Dreier-Kombination wurde aber noch ein weiterer Angriffspunkt entdeckt. Im Gegensatz zu Einzelwirkstoffen hemmt die Kombination das Enzym Tyrosinhydroxylase. Es ist für die Bildung des Botenstoffes Dopamin verantwortlich, der ebenfalls am Schmerzgeschehen beteiligt ist.


Warum Kombinationspräparate bei Kopfschmerzen besser wirken

Das bedeutet, die Kombination aus ASS, Paracetamol und Koffein entfaltet ihre Wirkung auf verschiedenen Ebenen der Schmerzentstehung. Dadurch werden Schmerzen besonders effektiv gehemmt. Die Menge der zur Schmerzlinderung benötigten Wirkstoffe ist deshalb in der Kombination auch niedriger als bei Einzelpräparaten. „Das wirkt sich günstig auf die Verträglichkeit aus“, so der Berliner Kopfschmerzexperte Dr. Jan-Peter Jansen. In einer aktuellen Studie mit 1.743 Patienten beurteilten 90 Prozent der behandelten Personen die Veträglichkeit als sehr gut oder gut.

Gleichzeitig konnte die Kombination die Kopfschmerzen am schnellsten von allen getesten Substanzen auf die Hälfte reduzieren. Der schnelle Wirkeintritt ist dem Koffein zu verdanken. „Koffein beschleunigt die Aufnahme von ASS und Paracetamol in das Blut und macht die Wirkstoffe daher schneller verfügbar“, erklärt Jansen und folgert, dass „Kombinationspräparate derzeit die wissenschaftliche Antwort auf den Wunsch nach einem zuverlässigen, schnell wirksamen, nebenwirkungsarmen und breit wirksamen Schmerzmittel sind“.


Neuer Ratgeber für Kopfschmerz-Geplagte

(dgk) Wer nur gelegentlich unter Kopfschmerzen leidet, kann diese mit unterschiedlichen Methoden erfolgreich selbst behandeln. Ist jedoch der Aufruhr im Kopf ein häufiger oder ungewöhnlich schmerzhafter Störenfried, wird es höchste Zeit, den Hausarzt oder einen Spezialisten um Rat zu fragen.

Schmerztherapeut Dr. med. Jan-Peter Jansen gibt nicht nur eine umfangreiche Übersicht über die verschiedenen Kopfschmerzarten und deren vielfältige Ursachen, sondern beschreibt auch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und die daraus hervorgegangenen Therapien. Das soll dabei helfen, gemeinsam mit dem Arzt ein optimales Therapie-Bündel zu schnüren, um der „Hölle“ im Kopf ein Ende zu bereiten.

Außerdem enthält dieser Ratgeber eine Fülle von Tipps zur Vorbeugung und Selbsthilfe, die sich als zuverlässig und wirksam bewährt haben.

Dr. Jan-Peter Jansen, Machen Sie sich den Kopf frei! Die besten Methoden gegen Kopfschmerzen, VERLAG im KILIAN, 2005, 96 Seiten, ISBN 3-932091-90-6, € 13,00

In der Apotheke:
Beratungswoche zum Thema „Kopf – Schmerz – Frei“


(dgk) Kopfschmerzen sind nicht gleich Kopfschmerzen. Migräne wird anders behandelt als der Spannungskopfschmerz. Doch kaum jemand weiß, an welchem Typ er leidet.

Am 5. September 2005 findet der 6. Deutsche Kopfschmerztag statt. Apotheken bieten deshalb vom 5. bis 10. September eine große Beratungsaktion an: Ratsuchende können dort mit einem einfachen Test ihren Beschwerden auf den Grund gehen.

Die meisten Betroffenen haben es mit Spannungskopfschmerzen zu tun. Sehr häufig löst eine angespannte Hals- und Kopfmuskulatur oder eine Fehlhaltung die Schmerzen aus. Aber auch Stress, Hektik oder Arbeiten in schlecht belüfteten Räumen, Lärm und das Wetter können die Beschwerden verursachen.

Andere leiden unter pochend-pulsierender Migräne. Betroffene, die nicht sicher sind, an welcher Kopfschmerzform sie leiden, können dies im Rahmen der Beratungswoche mit Hilfe eines einfachen Testes feststellen. Das Wissen über den eigenen Kopfschmerztyp ist wichtig, um die beste Therapie zu finden.

Bei Spannungskopfschmerzen und leichter bis mittelschwerer Migräne spricht aus Sicht der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) nichts gegen eine Selbstbehandlung mit freiverkäuflichen Präparaten aus der Apotheke. Empfohlen wird die Wirkstoffkombination Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein. Einer aktuellen Studie zufolge, die alle üblichen Tabletten gegen Kopfschmerzen miteinander verglichen hat, ist die Kombination wirksamer als Einzelsubstanzen wie ASS oder Paracetamol. Sie verfügt über ein breiteres Wirkprofil und greift den Schmerz an unterschiedlichen Wirkorten an. Die Schmerzlinderung tritt schnell und zuverlässig ein.

Während der Beratungswoche, die vom Deutschen Grünen Kreuz e.V., der Migräne-Liga Deutschland e. V. und der Stiftung Kopfschmerz initiiert wird, können Sie sich außerdem über alternative Behandlungsstrategien bei Kopfschmerzen beraten lassen.

Welche Apotheken teilnehmen, erfahren Sie im Internet unter
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.forum-kopfschmerzen.de oder telefonisch unter 0 64 21 / 29 31 25.


Service – Informationen

ADRESSEN

Forum Schmerz im
Deutschen Grünen Kreuz e.V.
Schuhmarkt 4
35037 Marburg
Telefon: 0 64 21/2 93-1 25
Telefax: 0 64 21/2 93-7 25
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailschmerz(à)kilian.de
Internet: www.forum-schmerz.de oder www.forum-kopfschmerzen.de

Stiftung Kopfschmerz
Schönhauser Allee 172 a
10435 Berlin
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailinfo(à)stiftung-kopfschmerz.de
Internet: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.stiftung-kopfschmerz.de
Bei schriftlichen Anfragen bitte Rückumschlag beilegen.

MigräneLiga Deutschland e.V.
Westerwaldstrasse 1
65462 Ginsheim
Telefon: 0 61 44/22 11
Telefax: 0 61 44/3 19 08
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailinfo(à)migraeneliga-deutschland.de
Internet: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://www.migraeneliga-deutschland.de

Das Serviceangebot des Forum Schmerz:
- Adressen von Kopfschmerzspezialisten und Schmerztherapeuten
- Adressen von Selbsthilfegruppen
- Vielfältige Patientenliteratur (siehe unter Broschüren)
- Newsletter für Betroffene mit aktuellen Infos zur Schmerztherapie
- Kostenlose telefonische Beratung: Jeden ersten Mittwoch im Monat von 16 bis 18 Uhr unter Rufnummer 0 800/0 11 21 15
- Kopfschmerz-Test online im Internet: Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.forum-schmerz.de

Broschüren
Gegen Einsendung eines adressierten und mit 1,44 Euro frankierten DIN-A5-Rückumschlages erhalten Sie weitere ausführliche Informationen zur Vorbeugung und Behandlung von Schmerzen beim Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (Adresse siehe oben):

- Kopfschmerzen – Anleitung zur Selbsthilfe
- Kopfschmerztagebuch für Erwachsene (zusätzlich 0,55 € in Briefmarken)
- Kopfschmerztagebuch für Kinder (zusätzlich 0,55 € in Briefmarken)
- Migräne – vorbeugen und behandeln

Buchtipps
Klaus Afflerbach, Dr. med. Rüdiger Schellenberg
DGK-Hörbar: Kopfschmerzen
Das Hör-Buch zum Thema mit Entspannungs-
übungen und Phantasiereisen (CD)
VERLAG im KILIAN, Marburg 2005
ISBN 3-932091-88-4
14,90 Euro

Dr. med. Jan-Peter Jansen
Machen Sie sich den Kopf frei!
VERLAG im KILIAN, Marburg 2005
ISBN 3-932091-90-6
13,00 Euro

Dr. med. Andreas Peikert
Kopfschmerzen, Migräne und Neuralgien
Trias Verlag, 2003
ISBN 3-8304-3041-8
19,95 Euro

Grafiken und Bildmaterial

Alle abgebildeten Fotos sowie die Buch- und Broschüren-Cover können im Zusammenhang mit den Artikeln von Redaktionen in schwarz-weiß oder farbig kostenlos per E-Mail angefordert werden unter: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailmargot.boucsein(à)kilian.de

Interviewpartner

Für ein persönliches Gespräch vermitteln wir Redakteuren gerne die kompetenten Schmerzexperten unseres wissenschaftlichen Beirates. Zur Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an Dr. Dietmar Krause.

Ansprechpartner

Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen können Sie sich jederzeit gerne wenden an:
Dr. Dietmar Krause
Telefon 0 64 21 / 293 – 124, Telefax 0 64 21 / 293 – 724, E-Mail:
Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Maildietmar.krause(à)kilian.de

Inge Kokot
Telefon 0 64 21 / 293 – 138, Telefax 0 64 21 / 293 – 738, E-Mail:
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