Forum-Schmerz - Migräne Juni 2004
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Migräne Juni 2004

Mit Migräne leben

Migräne ist noch nicht heilbar. Das eigene Verhalten hat jedoch einen entscheidenden Einfluss auf Häufigkeit, Dauer und Intensität der Anfälle. Mediziner fordern deshalb von ihren Patienten mehr als nur einen oberflächlichen Umgang mit der Migräne. Das Leben mit der Krankheit muss gelernt werden.

“Viele Betroffene leben von einem Anfall zum nächsten”, weiß Otto Uhl, Geschäftsführer der Migräne Liga Deutschland e. V. “Ist der Anfall vorbei, verdrängen sie ihr Leiden, bis es sie das nächste Mal einholt.” Wer möchte schon gerne mit der Erkenntnis leben, chronisch krank zu sein?

Aussicht auf Besserung besteht für Menschen, die unter Migräne leiden, aber meistens nur, wenn sie ihren Alltag auf die Erkrankung einstellen. Häufig mangelt es schon an der Bereitschaft, einen Arzt aufzusuchen. Hartnäckige gesellschaftliche Vorurteile und die Angst der Betroffenen, in die “Psycho-Ecke” gestellt zu werden, verzögern diesen ersten, wichtigen Schritt. Dabei wird Migräne inzwischen von Ärzten sehr ernst genommen, und die Medizin hat gerade in den letzten Jahren bei der Erforschung und Behandlung dieser Erkrankung große Fortschritte gemacht.

Mit der Entwicklung von Triptanen stehen Wirkstoffe zur Verfügung, die den Schmerz gezielt dort angreifen, wo er im Gehirn entsteht. Bei der Behandlung der akuten Attacke sind sie nach den Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG) heute die Mittel der ersten Wahl. Gerade die besonders schnell wirksamen Triptane, wie zum Beispiel Rizatriptan, ermöglichen Menschen die mitten im Leben stehen, aktiv zu bleiben.

Eine wirksame Akutbehandlung mit Triptanen gibt vielen Menschen erst die Energie, sich auf ein komplettes Behandlungskonzept einzulassen. Wichtig für Migränepatienten ist es zunächst, ihre persönlichen Auslöser (“Trigger”) kennen zu lernen. Bei der Suche danach kann ein Kopfschmerztagebuch gute Dienste leisten. Darin wird eingetragen, in welcher Situation die Migräneattacke aufgetreten ist. Manchmal sind es bestimmte Lebensmittel wie Käse, Schokolade oder Zitrusfrüchte oder auch übermäßiger Alkoholgenuss, die zu einem Anfall führen. Häufig wirkt es sich auch ungünstig aus, wenn der Tagesrhythmus an Wochenenden geändert wird. An erster Stelle der auslösenden Faktoren stehen jedoch beruflicher und privater Stress.

Ein weiterer Baustein der nicht-medikamentösen Prophylaxe ist es deshalb, Anspannung zu erkennen und durch Entspannungsverfahren zu unterbrechen. Sinnvoll sind Verfahren, die sich im Alltag, also genau dort wo Stresssituationen häufig auftauchen, integrieren lassen. Empfehlenswert ist hier die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, bei der systematisch bestimmte Muskelgruppen erst angespannt und dann entspannt werden.

Genauso wichtig sind regelmäßige körperliche Aktivität und Ausdauersport. Radfahren, Joggen oder Walken verbessern das Allgemeinbefinden und wirken sich positiv auf die Anfallshäufigkeit aus.

Migräne ist noch nicht heilbar, aber mit einem Gesamtkonzept, das Akutbehandlung, Prophylaxe und Eigeninitiative einschließt, können Migränepatienten ein gutes Stück ihrer Lebensqualität zurückgewinnen.

Ein Kopfschmerztagebuch für Erwachsene bzw. Kinder können Interessierte für 0,55 € in Briefmarken und einen mit 0,77 € frankierten DIN A5-Rückumschlag beim Forum Schmerz, Postfach 1207, 35002 Marburg bestellen. Kostenlose Vordrucke sind auch im Internet unter www.forum-schmerz.de erhältlich.


Die Migräne-Apotheke für den Urlaub

Das letzte Kleidungsstück ist im Koffer verstaut, die Wohnungstür abgeschlossen und die Kinder sind im Auto angeschnallt - der Urlaub kann beginnen. Doch ausgerechnet jetzt taucht der erste Spielverderber auf: pochende, pulsierende Kopfschmerzen. Stress und Hektik der Vorbereitung, wenig Schlaf und unzureichende Erholungsphasen können Auslöser für Migräne sein.

Unterwegs im Auto ist sie nicht nur besonders störend, häufig besteht in dieser Situation auch keine Möglichkeit, Hausmittel oder Entspannungsmethoden wirkungsvoll anzuwenden. “Handelt es sich um eine echte Migräne-Attacke, ist sie sowieso nur durch ein wirksames Anfallsmedikament in den Griff zu bekommen”, weiß Dr. Martin Gessler, Neurologe aus München. Mittel der ersten Wahl bei mittelschwerer bis schwerer Migräne sind nach den Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG) Wirkstoffe aus der Gruppe der Triptane. “Wichtige Kriterien bei der Auswahl eines Medikamentes sollten der schnelle Wirkeintritt und die Schmerzlinderung sein. Das Präparat muss die Beschwerden innerhalb von zwei Stunden zufriedenstellend bessern”, erklärt Gessler. Triptane greifen im Kopf genau dort ein, wo bei Migräne Entzündungen an den Blutgefäßen entstehen. Außerdem wirken sie gegen die typischen Begleiterscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen. Triptane gibt es in unterschiedlichen Darreichungsformen. Für die Reise empfiehlt das Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK) Schmelztabletten. Man lässt die Tablette einfach auf der Zunge zergehen und muss nicht nachtrinken. Der Münchner Kopfschmerzspezialist rät Patienten mit regelmäßigen Migräneanfällen außerdem, sich vor Reiseantritt in ausreichender Menge mit den notwendigen Medikamenten zu versorgen: “Im Ausland ist die Verfügbarkeit nicht immer gesichert”.


Alle vier Wochen wieder...
Hormonelle Schwankungen lösen Migräne aus

Menstruelle Migräne ist für viele Patientinnen außerordentlich belastend. Zusätzlich zu den Schmerzen ist die Perspektive niederdrückend, jeden Monat die gleichen Qualen zu erleben. Dennoch bestehen, gerade weil der Auslöser bekannt ist, gute Chancen auf eine erfolgreiche Therapie.
Simone M. ist 36 Jahre alt, berufstätig und verheiratet, ihre Tochter geht bereits in die Schule. Seit ihrer Jugend leidet sie unter Migräne. Die Anfälle kamen pünktlich mit der Monatsblutung und dauerten manchmal vier Tage. Nur während ihrer Schwangerschaft ging es Simone M. besser. Besonders belastend für die aktive Frau: Ihre Familie kam zu kurz und eine monatliche Krankschreibung stand ihrer beruflichen Entwicklung im Weg. “Die Kollegen waren auch nicht immer verständnisvoll. Die eine oder andere Bemerkung wurde da schon fallen gelassen”, erzählt Simone M. Die Angst und der Stress vor der Menstruation führten letztlich noch zu einer Steigerung der Schmerzintensität. Ihr blieb dann nur noch der Rückzug in die monatliche Isolation.

“Kein Einzelfall”, wie der Kopfschmerzspezialist Dr. Rüdiger Schellenberg aus Hüttenberg betont. “Häufig droht Frauen mit menstrueller Migräne eine Depression. Die scheinbare Unausweichlichkeit des monatlichen Leidens ist besonders für aktive und tatkräftige Menschen eine schwere Beeinträchtigung der Lebensqualität.”

Annähernd zehn Prozent aller Migränepatientinnen leiden unter dieser besonderen Form von Kopfschmerzen. Der veränderte Hormonspiegel während der Menstruation wirkt bei ihnen als Auslöser (“Trigger”). Andere Faktoren können verstärkend hinzukommen: Stress, ein unregelmäßiger Tagesrhythmus oder bestimmte Lebensmittel.

Simone M. hat eine Zeit gebraucht, bis sie zum Arzt gegangen ist. Vorschnelle Urteile wie “das haben doch alle Frauen, stell dich nicht so an” und die Scham über die eigene “Unzulänglichkeit” standen im Weg. Nachdem diese Hindernisse überwunden waren, konnte der Arzt ihr jedoch relativ schnell helfen. Eine Akuttherapie mit Triptanen, wie z. B. Rizatriptan, war zunächst vordringlich. “Patientinnen schöpfen wieder neuen Mut, wenn konkret etwas gegen die Schmerzen unternommen wird. Die Bereitschaft, auch prophylaktische Maßnahmen zu ergreifen, wird damit höher”, erklärt Schellenberg. Besonders wichtig für Frauen, die einer Mehrfachbelastung durch Familie und Beruf ausgesetzt sind, ist der schnelle Wirkeintritt des verordneten Triptans. “Ich bin entspannter und sehe meiner Menstruation gelassener entgegen,” beurteilt Simone M. ihre jetzige Situation.

Für sie ist der nächste Schritt das Kopfschmerztagebuch. Gemeinsam mit ihrem Arzt wird sie so herausfinden, ob es noch weitere Auslöser gibt und welche Faktoren den Verlauf eines Anfalls beeinflussen. Wirksamkeit und Häufigkeit der Medikamenteneinnahme können
ebenfalls kontrolliert werden. Auf Empfehlung des Arztes will Simone M. mit einer Ausdauersportart beginnen. Auch über eine Hormontherapie mit oralen Kontrazeptiva hat sie gemeinsam mit dem Arzt nachgedacht. Der Erfolg einer solchen Therapie ist jedoch von Fall zu Fall unterschiedlich und Simone M. hofft, dass es auch ohne die “Pille” weiter aufwärts geht.

Ein Kopfschmerztagebuch für Erwachsene können Interessierte für 0,55 € in Briefmarken und einen mit 0,77 € frankierten DIN A5-Rückumschlag beim Forum Schmerz, Postfach 1207, 35002 Marburg bestellen. Kostenlose Vordrucke sind auch im Internet unter www.forum-schmerz.de erhältlich.


Wie funktionieren moderne Migräne-Medikamente?

Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG) empfiehlt zur Behandlung von mittelschweren bis schweren Migräneanfällen Substanzen aus der Gruppe der Triptane. Doch wie wirken diese neuen Mittel?

Während der Migräneattacke werden Blutgefäße der Hirnhaut so stark erweitert, dass an den sensiblen, mit den Blutgefäßen verbundenen Nervenfasern Schmerzreize ausgelöst werden. Durch die Ausschüttung bestimmter Botenstoffe wird dieser Effekt noch verstärkt. Normalerweise dämpft die Substanz Serotonin die Schmerzempfindung und verengt die erweiterten Blutgefäße. Aber bei einem Migräneanfall werden schlagartig Serotoninspeicher im Körper entleert. Das führt zwar kurzzeitig zu einem Anstieg der Substanz im Blut, dort wird das Serotonin jedoch rasch in unwirksame Bestandteile abgebaut. Es kommt zu einem Mangel, weil der Stoff nicht schnell genug nachgebildet werden kann. Damit entfallen die schützenden Wirkungen gegen den Kopfschmerz.

Triptane haben nun eine ganz ähnliche Wirkung wie das Serotonin. Sie werden deshalb auch als Serotoninagonisten bezeichnet. Ihr Vorteil: Sie werden nicht so schnell abgebaut und inaktiviert. Auf diese Weise werden der Kopfschmerz und auch die Begleitsymptome wie Übelkeit und Erbrechen gelindert. Triptane wirken in jeder Phase der Kopfschmerzattacke zuverlässig. Es besteht so die Möglichkeit, auch etwas länger zu warten, ohne den Therapieerfolg aufs Spiel zu setzen. Sie sollten allerdings nicht während einer vorausgehenden Auraphase genommen werden. Trotz ihrer spezifischen Wirkung an den Hirngefäßen sollten Triptane nicht bei Patienten nach Herzinfarkt oder mit Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen angewendet werden. Ebenso dürfen sie nicht bei Patienten mit einem zerebrovaskulären Ereignis oder einer vorübergehenden ischämischen Attacke (TIA) in der Krankheitsgeschichte verwendet werden.


Ohne wirksame Behandlung sollte das Auto bei Migräne stehen bleiben
Erhöhte Unfallgefahr bei Aura-Symptomen

Menschen mit Migräne, die beruflich viel mit dem Auto unterwegs sind, sollten besondere Vorsicht walten lassen. Ohne wirksame Anfallsbehandlung können die typischen Begleiterscheinungen die Unfallgefahr erhöhen.

Migräneattacken werden üblicherweise von Übelkeit, Erbrechen und erhöhter Licht- und Lärmempfindlichkeit begleitet. Bei Anfällen mit Aura kommen noch Einschränkungen des Sehfeldes, Lichtblitze oder Flimmern vor den Augen hinzu. Dies kann vor allem für Autofahrer gefährlich werden. Deshalb rät das Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V., in der Auraphase nicht Auto zu fahren. Wer beruflich im Stress ist und Termine wahrnehmen muss, sollte die Aura abwarten und dann in der Kopfschmerzphase ein Anfallsmedikament nehmen, das vor allem schnell und zuverlässig wirkt. Aus einer Vergleichsstudie verschiedener Migränesubstanzen mit Daten von über 24.000 Patienten hat sich der Wirkstoff Rizatriptan als besonders wirksam herausgestellt. “Aus dieser Metaanalyse kann man schließen, dass Rizatriptan 10 mg besonders bei Patienten, bei denen eine schnelle Schmerzfreiheit sowie eine zuverlässige Wirkung gewünscht wird, eingesetzt werden sollte”, so Dr. Volker Pfaffenrath auf dem Deutschen Internistenkongress in Wiesbaden. Dies entspricht auch den Empfehlungen der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG), wonach Triptane die Mittel der ersten Wahl zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Migräne sind. Wer häufiger an Migräne leidet, sollte laut DMKG eine medikamentöse Prophylaxe mit Betablockern oder Kalziumantagonisten beginnen. Dadurch können Häufigkeit und Schwere der Anfälle verringert und die Arbeits- und Leistungsfähigkeit erhalten werden. “Besonders Vielfahrer sollten sich um eine effektive Therapie kümmern, um Gefährdungen im Straßenverkehr durch Unachtsamkeit zu vermeiden”, rät Dr. Dietmar Krause, Leiter des Forum Schmerz.


Über Migräne spricht Frau nicht
Mobbing kann eine erfolgreiche Therapie verhindern

Frauen, die unter Migräne leiden, verschweigen oft aus Furcht vor Unverständnis und Mobbing ihre Krankheit. Dies ergab eine aktuelle Umfrage bei 1.810 berufstätigen Frauen. Befragt wurden Frauen aus neun Ländern im Alter zwischen 18 und 35 Jahren. Alle litten mindestens sechs Mal pro Jahr unter Migräne.

Mehr als die Hälfte der Befragten verheimlicht ihrem Vorgesetzten, dass sie unter Migräne leiden. Nicht ganz zu Unrecht, denn jede zweite Betroffene stößt bei ihrem Chef auf Unverständnis, wenn wegen eines Anfalls ein Termin nicht eingehalten werden kann. Auch von Kollegen werden die Qualen nicht ernst genommen. Im Gegenteil, oft müssen die Frauen verletzende Äußerungen hinnehmen wie: “Sie nimmt sich mal wieder ihre Migräne”. Die Folge: Die Betroffenen arbeiten selbst unter Schmerzen weiter, um einem Mobbing zu entgehen.

Dabei stehen heute wirksame Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. “Eine bessere Versorgung mit den von der Fachgesellschaft empfohlenen Triptanen würde die Arbeitsleistung und das Betriebsklima sicher verbessern”, vermuten die Experten vom Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK). Außerdem hätten auch die Betroffenen einen Anspruch auf eine vernünftige Lebensqualität. Leider ergab die Umfrage, dass nur 20 Prozent der Frauen mit Migräne eine Triptanbehandlung erhalten. “Das nur jede fünfte Patientin eine Therapie verordnet bekommt, die in Deutschland unter Experten unumstritten ist, ist eigentlich ein Unding”, bemängelt Dr. Dietmar Krause, Leiter des Forum Schmerz. Bleibt zu hoffen, dass sich diese Situation möglichst schnell ändert.


Migräne im Internet
Nützliche Links zum Thema

Nur die Hälfte der Migräne-Patienten ist in ärztlicher Behandlung. Dabei handelt es sich um eine ernst zu nehmende neurologische Erkrankung, welche für die Betroffenen eine erhebliche Einschränkung im Alltag und in der Lebensqualität bedeuten kann. Dieses Defizit kann nur mit einem Mangel an Informationen über die Krankheit und ihre Behandlungsmöglichkeiten erklärt werden. Einfachen Zugang und schnelle Information bieten verschiedene Internetseiten.

Hier eine Auswahl hilfreicher Links:
www.stiftung-kopfschmerz.de
Neben allgemeinen Informationen zu Kopfschmerzen und ihrer Behandlung finden sich auf dieser Seite aktuelle Meldungen, Forschungsnews und ein gut funktionierendes Diskussionsforum. Außerdem können Sie an Umfragen teilnehmen.

www.voll-dabei-trotz-migraene.de
Eine interessante Web-Site mit vielen Informationen und hilfreichen Tipps rund um die Migräne. Servicematerial wie Broschüre und Kopfschmerztagebuch als Download ergänzen das Angebot.

www.migraene-kopfschmerzen.de
Informationen und Diagnosefragebogen (kostenpflichtig!) zum Thema Migräne und andere Kopfschmerzarten. Jeden Dienstag findet ein Online-Chat statt.

www.dmkg.de
Die DMKG ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft für Migräne und Kopfschmerzen. Dort finden Sie die aktuellen Therapieempfehlungen und übersichtliche Merkblätter für Betroffene.

www.forum-schmerz.de
Das Schmerzportal bietet neben umfangreichem Info-Material zum Download auch Adressen von Schmerztherapeuten und Selbsthilfegruppen sowie eine kostenlose Telefon-Hotline.


Stichwort Migräne – Neue Broschüre hilft Betroffenen

Etwa zehn Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Migräne. Trotz der enormen Belastungen, die mit dieser Krankheit verbunden sind, befindet sich nicht einmal die Hälfte der Betroffenen in ärztlicher Behandlung. Entweder aus Unkenntnis über die modernen Therapiemöglichkeiten oder weil sie die Hoffnung auf Hilfe aufgegeben haben, scheuen viele vor diesem ersten Schritt zurück. Dabei stehen Ärzten aufgrund der Entwicklungen der letzten Jahre heute wirksame Behandlungsstrategien zur Verfügung.

Das Forum Schmerz im DEUTSCHEN GRÜNEN KREUZ e. V. (DGK) möchte einen Beitrag zur besseren Aufklärung von Betroffenen leisten und hat deshalb die Broschüre “Migräne” herausgegeben. Sie beschreibt nicht nur Entstehung, Ursachen und Symptome von Migräne, sondern stellt auch die aktuellen Behandlungsmöglichkeiten und prophylaktische Maßnahmen ausführlich dar. Betroffene erhalten eine Anleitung zur aktiven Vorbeugung durch Sport, Entspannung und verhaltentherapeutische Methoden. Mit den Informationen soll das Arzt-Patienten-Gespräch unterstützt werden, denn je genauer der Betroffene seine Beschwerden kennt, desto leichter kann der Arzt die richtige Behandlung einleiten.

Die Broschüre kann gegen einen mit 1,44 € frankierten DIN-A5 Rückumschlag bestellt werden bei: Deutsches Grünes Kreuz e. V., Stichwort: Migräne, Postfach 1207, 35002 Marburg.


Service – Informationen

ADRESSEN

Forum Schmerz im
Deutschen Grünen Kreuz e.V.
Schuhmarkt 4
35037 Marburg
Telefon: 0 64 21 / 2 93 - 125
Telefax: 0 64 21 / 2 93 - 725
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailschmerz(à)kilian.de
Internet: www.forum-schmerz.de oder www.dgk.de

Das Serviceangebot des Forum Schmerz:

  • Adressen von Kopfschmerzspezialisten und Schmerztherapeuten
  • Adressen von Selbsthilfegruppen
  • Vielfältige Patientenliteratur (siehe unter Broschüren)
  • Newsletter für Betroffene mit aktuellen Infos zur Schmerztherapie
  • Kostenlose telefonische Beratung: Jeden ersten Mittwoch im Monat von 16 bis 18 Uhr unter Rufnummer 0 800 / 0112 115
  • Kopfschmerz-Test online im Internet: www.forum-schmerz.de



Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG)
c/o PD Dr. rer. soc. Dipl.-Psych. Peter Kropp
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Institut für Medizinische Psychologie
Niemannsweg 147
24105 Kiel
Telefon: 04 31 / 5 97 26 46
Telefax: 04 31 / 5 97 27 11
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailkropp(à)med-psych.uni-kiel.de
Internet: www.dmkg.de
Bei schriftlichen Anfragen bitte Rückumschlag beilegen.


Stiftung Kopfschmerz
Schönhauser Allee 172 a
10435 Berlin
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailinfo(à)stiftung-kopfschmerz.de
Internet: www.stiftung-kopfschmerz.de
Bei schriftlichen Anfragen bitte Rückumschlag beilegen.


MigräneLiga Deutschland e.V.
Westerwaldstrasse 1
65462 Ginsheim
Telefon: 0 61 44 / 22 11
Telefax: 0 61 44 / 3 19 08
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailinfo(à)migraeneliga-deutschland.de
Internet: www.migraeneliga-deutschland.de


INTERNET-LINKS

www.migraene-kopfschmerzen.de
Informationen und Diagnosefragebogen (kostenpflichtig!) zum Thema Migräne und andere Kopfschmerzarten. Jeden Dienstag findet ein Online-Chat statt.

www.kopfschmerz-forum.de
Hier ist die erste Kopfschmerz-Selbsthilfegruppe im Internet zu finden. Für 15 Euro Mitgliedsbeitrag pro Jahr gibt es einen regelmäßigen Newsletter, Therapeutenverzeichnisse, Diskussionsforen und andere Serviceleistungen.

www.voll-dabei-trotz-migraene.de
Eine interessante Web-Site mit vielen Informationen und hilfreichen Tipps rund um die Migräne. Servicematerial wie Broschüre und Kopfschmerztagebuch als Download ergänzen das Angebot.


BROSCHÜREN

Gegen Einsendung eines adressierten und mit 1,44 Euro frankierten DIN-A5-Rückumschlages erhalten Sie weitere ausführliche Informationen zur Vorbeugung und Behandlung von Schmerzen beim Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (Adresse siehe oben):

  • Kopfschmerzen – Anleitung zur Selbsthilfe
  • Kopfschmerztagebuch für Erwachsene (zusätzlich 0,55 € in Briefmarken)
  • Kopfschmerztagebuch für Kinder (zusätzlich 0,55 € in Briefmarken)
  • Starke Schmerzen bewältigen
  • Aktiv gegen Rückenschmerzen
  • Schmerztherapie bei Osteoporose
  • Nervenschmerzen – Ursachen und Behandlung


BUCHTIPPS

Klaus Afflerbach, Dr. med. Rüdiger Schellenberg
DGK-Hörbar: Kopfschmerzen
Das Hör-Buch zum Thema mit Entspannungs-
übungen und Phantasiereisen (CD)
VERLAG im KILIAN, Marburg 2004
ISBN 3-932091-88-4
14,90 Euro

Dr. med. Jan-Peter Jansen
Endlich schmerzfrei
F. A. Herbig GmbH, München 2001
ISBN 3-7766-1940-6
9,90 Euro

Dr. med. Andreas Peikert
Kopfschmerzen, Migräne und Neuralgien
Trias Verlag, 2003
ISBN 3-8304-3041-8
19,95 Euro

Marianne Loibl
Selbsthilfe bei Migräne
Goldmann Verlag, 2001
ISBN 3-4421-6225-4
7,95 Euro