Forum-Schmerz - Tag der Rückengesundheit Februar 2007
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Tag der Rückengesundheit Februar 2007

6. Tag der Rückengesundheit am 15. März 2007
„Muskeln stärken – Schmerzen lindern“

(dgk) Unter dem Motto „Muskeln stärken – Schmerzen lindern“ ruft das Deutsche Grüne Kreuz e. V. (DGK) die Bevölkerung auf, sich intensiver um die Vorbeugung von Rückenschmerzen zu kümmern. Mehr als 1.000 Aktionspartner in ganz Deutschland unterstützen am 15. März 2007 interessierte Menschen bei diesem Bemühen. Sie bieten zum sechsten Tag der Rückengesundheit vielfältige Aktionen zum Mitmachen, zur Beratung und Information an. Ziel des Gesundheitstages ist, die Hilfe zur Selbsthilfe zu stärken und konkret über Möglichkeiten der Vorbeugung zu informieren.

rueckenschmerzen„Rückenschmerzen sind weit verbreitet. Doch in der Regel besteht kein Grund zur Sorge. Selbst starke Beschwerden bedeuten nicht unbedingt gleich Verletzung oder ernsthafter Schaden“, sagt Dr. Dietmar Krause vom Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK), das den Rückentag organisiert. Bettruhe für länger als zwei Tage oder gar Krankschreibung sind nach Ansicht des Experten eher schlecht für den Rücken. Aktivität führt dagegen zu schnellerer Genesung und beugt weiteren Rückenschmerzen vor. „Bei akuten Schmerzen kann kurzfristig die eigene Bewegung reduziert werden. Betroffene sollten allerdings vermeiden sich völlig ruhig zu verhalten“, rät Krause. Ohne Bewegung baut die Muskulatur ab und der Rücken kann schlechter stabilisiert werden. Ein Teufelskreis, der das Auftreten von Rückenschmerzen eher fördert.

Angst ist ein schlechter Ratgeber

Wie schnell Rückenschmerzen verschwinden, hängt auch ganz wesentlich davon ab, wie die Betroffenen mit dem Schmerz umgehen. „Manche Menschen lassen sich von dem Schmerz erschrecken, denken an Gefahr und sorgen sich um die Zukunft. Sie ruhen sich viel aus, schonen sich und warten, dass die Schmerzen von selbst besser werden. Das ist aber die falsche Strategie“, sagt Prof. Dr. Thomas Kohlmann von der Universität Greifswald. Zwar kann es bei starken Rückenschmerzen sinnvoll sein, die eigenen Aktivitäten zu verringern. Aber spätestens nach zwei Tagen sollten die Betroffenen wieder auf die Beine kommen, erklärt der Rückenexperte. Manchmal ist es nötig, vorübergehend Medikamente gegen Schmerzen und Muskelverkrampfung einzunehmen. Doch die Bewegung steht im Vordergrund.

Mit Bewegung gegen Rückenschmerzen

„Der erfolgreichste Weg Rückenschmerzen zu verhindern oder schnell wieder loszuwerden ist, aktiv zu sein“, rät Helga Freyer, Krankengymnastin aus Wittelsberg. „Regelmäßige Bewegung sorgt für eine kräftige Muskulatur, macht beweglich und hält fit. Außerdem fördert Bewegung natürliche chemische Prozesse im Körper, die den Schmerz verringern“, so Freyer. Wer lange nicht aktiv war, sollte sportliche Aktivitäten zunächst unter fachlicher Anleitung beginnen. „Bei vielen Menschen haben sich über Jahre falsche Bewegungsmuster eingeschlichen, die zu korrigieren sind“, hat die Physiotherapeutin beobachtet.

Bei Warnzeichen zum Arzt

Bessern sich die Rückenschmerzen nach ein paar Tagen nicht, werden sie sogar schlimmer oder kommt Fieber hinzu, sollte der Arztbesuch nicht hinausgezögert werden. „Wer zu lange wartet und Warnzeichen ignoriert, riskiert gesundheitliche Schäden“, gibt Dr. Jan-Peter Jansen vom Schmerzzentrum Berlin zu bedenken. Solche Warnzeichen sind zum Beispiel Lähmungserscheinungen an Blase, Mastdarm oder Beinen. Doch bevor es dazu kommt, sollten die Möglichkeiten zur Vorbeugung genutzt werden.

Gemeinsam gegen Rückenschmerzen

Die vorhandenen Angebote wie Rückenschulen oder Wirbelsäulengymnastik werden bisher zu wenig in Anspruch genommen, entweder aus Unkenntnis oder mangelnder Motivation. „Es ist wichtig, dass Anbieter und Betroffene besser zueinander finden“, sagt Krause. Deshalb machen die Aktionspartner am Tag der Rückengesundheit ihre Angebote öffentlich, um Hemmschwellen bei Interessenten abzubauen. Die Adressen der teilnehmenden Gesundheitsämter, Apotheken, Physiotherapie-Praxen, Kliniken, Betriebe und Ergonomie-Fachgeschäfte sind nach Postleitzahlen geordnet unter
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.forum-schmerz.de zu finden oder unter der Rufnummer 0 64 21 / 293 - 125 zu erfragen. Das DGK unterstützt die Aktionspartner mit einem Info-Paket, mit Vorträgen und umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem koordiniert das DGK alle bundesweiten Aktivitäten und stellt kostenlos Downloads von Broschüren und Gymnastikprogrammen unter
Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterwww.forum-schmerz.de bereit.


Zehn Tipps für einen schmerzfreien Rücken

Zehn Tipps für einen schmerzfreien Rücken(dgk) Wie stark ein schmerzender Rücken die Betroffenen quält, hängt ganz wesentlich davon ab, wie sie damit körperlich und gedanklich umgehen. „Es ist ganz wichtig, dass die Patienten selbst aktiv daran arbeiten, dass der Schmerz wieder verschwindet. Denn es ist „ihr“ Schmerz. Ärzte können bei der Bewältigung nur unterstützen und helfen“, sagt Dr. Paul Nilges vom DRK Schmerz-Zentrum Mainz.

Die folgenden Tipps helfen Ihnen, den Schmerz zu bewältigen und unnötiges Leid zu vermeiden:

    • Leben Sie so normal wie möglich weiter. Das ist besser, als im Bett zu liegen.
    • Behalten Sie tägliche Aktivitäten bei. Vermeiden Sie nur Extrembelastungen.
    • Versuchen Sie, sich fit zu halten und trainieren Sie Ihre Rückenmuskeln. Machen Sie auch weiter, wenn es Ihnen besser geht.
    • Beginnen Sie langsam und steigern Sie die Belastung immer ein wenig mehr.
    • Sind Sie krank geschrieben, kehren Sie so bald wie möglich an Ihren Arbeitsplatz zurück. Versuchen Sie eventuell mit dem Arbeitgeber für einen begrenzten Zeitraum leichtere Arbeiten zu vereinbaren.
    • Haben Sie Geduld. Es ist normal, hin und wieder einmal Schmerzen zu haben.
    • Denken Sie positiv und lassen Sie sich an schlechten Tagen nicht hängen.
    • Tun Sie weiterhin Dinge, die Ihnen Freude machen und ziehen Sie sich nicht ins „Schneckenhaus“ zurück.
    • Machen Sie sich keine Sorgen. Schmerzen zu haben, bedeutet nicht, dass Sie Invalide werden.
    • Hören Sie nicht auf die „Horrorgeschichten“ von anderen. Da ist viel Unsinn dabei.


Rückenschmerzen wirksam vorbeugen - Was Patienten wissen sollten
Interview mit Dr. Dietmar Krause, Schmerzexperte
vom Deutschen Grünen Kreuz in Marburg

Dr. Dietmar Krause, Schmerzexperte(dgk) In Deutschland gibt es kaum jemanden, der keine Probleme mit seinem Rücken hat. Aktuelle Umfragen haben ergeben, dass mehr als die Hälfte der Erwachsenen im vergangenen Jahr derartige Beschwerden hatte. Über 80 Prozent waren zumindest schon einmal in ihrem Leben betroffen. Unsere Zeitung sprach aus Anlass des sechsten Bundesweiten Tages der Rückengesundheit am 15. März mit Dr. Dietmar Krause, Leiter der Sektion Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V., über das Thema „Rückenschmerzen".

Was sind die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen?
Dr. Dietmar Krause: Unser Lebensumfeld hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Die Menschen bewegen sich zu wenig. Dadurch entwickeln sich muskuläre Ungleichgewichte und Fehlhaltungen, die unseren Rücken belasten. Außerdem können psychsiche Belastungen, zum Beispiel am Arbeitsplatz, Rückenbeschwerden verursachen.

Wie entstehen Rückenschmerzen überhaupt? Was genau passiert im Körper?
Dr. Dietmar Krause: Fehlhaltungen führen zu einer Überlastung der Muskulatur, die sich schließlich verspannt und zu schmerzen beginnt. Der Schmerz wird als Warnsignal über Nervenfasern an das Gehirn weitergeleitet. Dort wird der Schmerz bewertet und eine Gegenreaktion zum Schutz des Körpers ausgelöst. Eine mögliche Schonhaltung zur Vermeidung von Schmerzen schwächt allerdings auf Dauer die Muskulatur. Sie wird immer weniger leistungsfähig und beginnt bei erneuter Belastung früher weh zu tun. Ein Betroffener wird sich deshalb noch weniger bewegen. Das endet in einem Teufelskreis, der unbedingt frühzeitig unterbrochen werden muss.

Manche Menschen leiden über einen längeren Zeitraum an Rückenschmerzen. Ab wann sollte man einen Arzt aufsuchen?
Dr. Dietmar Krause: Zunächst sollten sich Betroffene klar machen, dass die meisten Rückenschmerzen nach ein paar Tagen meist von allein verschwinden und oft harmlos sind. Lassen die Schmerzen jedoch nach zwei bis drei Tagen nicht nach, werden sie gar schlimmer, kommt Fieber hinzu oder werden sie von Lähmungserscheinungen oder Kribbeln in den Extremitäten begleitet, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Was können Betroffene unternehmen, wenn Sie unter Rückenproblemen leiden?
Dr. Dietmar Krause: Bei den meisten Rückenschmerzen reichen Bewegung, Krankengymnastik und Medikamente aus, um die Beschwerden zu beseitigen. Betroffene sollten so schnell wie möglich ihre täglichen Aktivitäten wieder aufnehmen. Normale körperliche Belastung schädigt die Wirbelsäule nicht. Mit einer Wärmebehandlung und Entlastungslagerung sowie Entspannungsübungen kann man sich meist gut selbst helfen.

Damit es gar nicht erst so weit kommt: Wie kann man Schmerzen im Rücken-, Nacken- und Schulterbereich aktiv vorbeugen?
Dr. Dietmar Krause: Der erfolgreichste Weg Rückenschmerzen zu verhindern ist, aktiv zu sein. Mehr Bewegung in den Alltag zu bringen ist gar nicht so schwer. Man muss es nur tun. Jeder Mensch sollte einmal seinen täglichen „Sitzmarathon“ daraufhin zu überprüfen, wann Bewegung aus Bequemlichkeit vermieden wird. Wer lange nicht aktiv war, sollte allerdings zur Vermeidung falscher Bewegungsmuster seinen guten Vorsatz möglichst unter fachlicher Anleitung beginnen.


Welcher Rückenschmerz-Typ sind Sie? – Machen Sie den Test

(dgk) Ein heftiger Schmerz durchzieht den Rücken. Reflexartig bewegen wir uns keinen Millimeter mehr. Die Angst, es könnte etwas Schlimmes passiert sein, lähmt jede Bewegung. Doch die Erfahrung von Medizinern zeigt, dass dies nur selten der Fall ist. Trotzdem hemmt die Furcht viele Menschen sich normal weiter zu bewegen. „Wer still hält und sich ins Bett legt riskiert, dass sich der Schmerz einnistet“, sagt Dr. Dietmar Krause, Leiter des Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V. in Marburg. „Wichtig ist, so gut es geht, weiter aktiv zu bleiben“, rät Krause. Doch die Betroffenen gehen je nach Typ unterschiedlich mit ihren Beschwerden um. „In der Praxis zeigt sich, wie verschieden die Menschen mit ihren Schmerzen umgehen. Die einen vermeiden jede Bewegung und haben Angst. Andere wiederum gehen das Problem aktiv an und bewältigen so ihre Schmerzen“, hat Dr. Wolfgang Sohn, Psychotherapeut und Schmerzexperte aus Kempen beobachtet.

Mit den folgenden Fragen können Sie herausfinden, ob Sie zu den „Vermeidern“ oder den „Bewältigern“ gehören.

    • Der Schmerz erschreckt Sie und ist für Sie ein Zeichen für Gefahr.
      ... Trifft zu
      ... Trifft nicht zu
    • Aus Angst vor weiteren Schmerzen vermeiden Sie möglichst jede Bewegung.
      ... Trifft zu
      ... Trifft nicht zu
    • Wegen der Schmerzen machen Sie sich Sorgen um die Zukunft.
      ... Trifft zu
      ... Trifft nicht zu
    • Sie versuchen Ihrer Familie oder Arbeitskollegen zu verheimlichen, dass Sie Schmerzen haben.
      ... Trifft zu
      ... Trifft nicht zu
    • Der Schmerz ist für Sie kein positiver Ansporn, sich um Ihre Gesundheit zu kümmern.
      ... Trifft zu
      ... Trifft nicht zu
    • Bei Schmerzen warten Sie darauf, dass die Beschwerden von alleine besser werden.
      ... Trifft zu
      ... Trifft nicht zu



Auswertung
1 – 2 „Trifft zu“:
Sie gehören zu den „Bewältigern“, lassen sich vom Schmerz nicht beherrschen, sondern versuchen mit dem Schmerz aktiv umzugehen. „Bewältiger“ leiden in der akuten Schmerzphase weniger und sind auf lange Sicht gesünder.

3 – 4 „Trifft zu“:
Sie gehören zwar grundsätzlich zu den positiv denkenden Menschen, aber der Schmerz verunsichert Sie. Denken Sie optimistisch, gehen Sie das Problem aktiv an und überwinden Sie den Schmerz.

5 – 6 „Trifft zu“:
Sie gehören zu den „Vermeidern“. Der Schmerz macht Ihnen Angst und quält Sie deshalb deutlich stärker als andere Menschen. Lernen Sie mit dem Schmerz umzugehen, werden Sie aktiv und suchen Sie sich dazu eventuell professionelle Hilfe. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die Schmerzen chronisch werden und Sie unter Umständen lange arbeitsunfähig bleiben.

Welcher Rückenschmerz-Typ sind Sie? – Machen Sie den Test
Machen Sie den Test


Fit und beweglich bei der Hausarbeit
Rückenschmerzen aktiv vorbeugen

(dgk) Ist die Muskulatur nicht ausreichend trainiert, führen intensive Putz- und Räumarbeiten im Haushalt häufig zu Rückenschmerzen. Wer dann auch noch alles an einem Tag erledigen will, wacht am nächsten Tag leicht mit Muskelkater und Rückenproblemen auf. Ein weiterer Grund: Im Eifer des Gefechtes denken Putzwütige nicht an die richtige Körperhaltung. Gerade beim Staubsaugen, Bügeln oder Abwaschen wird meist mit einem Rundrücken gearbeitet. Dabei wird die Rückenmuskulatur überdehnt, sie verspannt und beginnt zu schmerzen. Eine fitte Muskulatur hält dagegen länger durch und kann die Körperhaltung besser stabilisieren.

Doch die beste Fitness nutzt nichts, wenn das Arbeitsgerät keine ergonomischen Anforderungen erfüllt, um überhaupt rückengerecht arbeiten zu können. So sollte zum Beispiel bei einem Staubsauger der Griff ermöglichen, dass die Hand locker aufliegt, ohne im Handgelenk abzuknicken. Das Saugrohr sollte sehr lang sein, um auch schwer zugängliche Flächen ohne Bücken zu erreichen. Eine integrierte, flexible Schlauchverlängerung vereinfacht das Arbeiten auf Treppen oder Überkopf. Rollen am Gerät erleichtern die Handhabung.

Fit und beweglich bei der HausarbeitWeitere Tipps zum richtigen Bücken, zur rückenfreundlichen Gestaltung des Haushaltes und ein kleines Fitnessprogramm für den Alltag enthält eine neue Informationsschrift des Deutschen Grünen Kreuzes e. V. in Marburg.

Das kostenlose Faltblatt „Fit und beweglich bei der Hausarbeit” erhalten Sie im Internet unter
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.forum-schmerz.de als pdf-Download oder gegen Zusendung eines mit 0,55 Euro frankierten DIN-A6-lang-Rückumschlages an: Deutsches Grünes Kreuz e. V., Stichwort: Fit bei der Hausarbeit, Postfach 12 07, 35002 Marburg.


Kostenlose Telefonberatung zum Tag der Rückengesundheit

(dgk) Längst ist er zu einer Volkskrankheit geworden: der Rückenschmerz. Mehr als die Hälfte aller Deutschen leiden ständig oder gelegentlich an Schmerzen im Rücken. Und fast jeder kennt das Gefühl, dass ihm „die Wirbelsäule durchbricht“ oder dass er sich „verhoben“ hat. „Viele Betroffene leiden sogar dauerhaft unter ihren Beschwerden“, sagt Dr. Dietmar Krause vom Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V. in Marburg. Dabei ließen sich die Beschwerden in den meisten Fällen auf ein erträgliches Maß verringern, macht Krause den Betroffenen Hoffnung.

Doch wie sieht eine erfolgreiche Schmerztherapie bei Rückenleiden eigentlich aus? Welche Nebenwirkungen sind zu befürchten? Wo bekomme ich Hilfe? Was kann ich selber tun? Diese und andere Fragen können Interessierte und Betroffene am Tag der Rückengesundheit dem 15. März 2007 von 16 bis 18 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 0112 115 an erfahrene Schmerzexperten richten.


Tipps für den rückenfreundlichen Alltag

(dgk) Damit der Rücken nicht schmerzt, müssen Arbeitsplatz, Wohnung und Freizeit rückenfreundlich gestaltet werden. Der aktuelle Ratgeber „Was für den Rücken gut ist“ hilft Ihnen dabei. Übersichtlich dargestellt, können Sie so ergonomische Anforderungen an Schulranzen, Schreibtische, Betten, Autositze, Fahrräder, Kücheneinrichtungen und viele andere Gegenständen des täglichen Lebens vor dem Kauf selbst überprüfen. Außerdem werden für verschiedene Lebensphasen, vom Baby bis zum Erwachsenen, typische Belastungen des Rückens beschrieben. Kleine Übungsprogramme, die sich problemlos in den Alltag einbauen lassen, sollen helfen, Rückenschmerzen vorzubeugen. Im handlichen Format des KILIAN mini wird dieses Buch schnell zum ständigen Begleiter in allen Fragen des rückenfreundlichen Umfeldes und bietet eine unverzichtbare Entscheidungshilfe beim Einkauf.

Rückenscherz vermeiden



Dietmar Krause, Helga Freyer-Krause,
Was für den Rücken gut ist,
VERLAG im KILIAN, 2006,
ISBN 3-932091-92-2, € 5,-, 156 Seiten


Service-Informationen

Broschüren
Das Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK) hat umfangreiche Broschüren zu folgenden Themen herausgegeben:

  • Starke Schmerzen bewältigen
  • Aktiv gegen Rückenschmerzen
  • Schmerztherapie bei Osteoporose

Die kostenlosen Informationsbroschüren können gegen Einsendung eines mit 1,45 € frankierten DIN-A5-Rückumschlages beim DGK, Stichwort: Titel der Broschüre, Postfach 1207, 35002 Marburg angefordert werden.

Beratungstelefon
Das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) bietet jeden ersten Mittwoch im Monat von 16 bis 18 Uhr eine Telefonberatung mit erfahrenen Schmerztherapeuten unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 0112 115 an.


Internet
Umfangreiche Informationen rund um das Thema Schmerz, mit vielen Querverweisen zu anderen Krankheitsbildern, bieten die Internet-Seiten des Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz unter Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.forum-schmerz.de

Grafiken und Bildmaterial
Alle abgebildeten Fotos sowie die Buch- und Broschüren-Cover können im Zusammenhang mit den Artikeln von Redaktionen in schwarz-weiß oder farbig kostenlos per E-Mail angefordert werden unter:
Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailmargot.boucsein(à)kilian.de

Interviewpartner
Für ein persönliches Gespräch vermitteln wir Redakteuren gerne die kompetenten Schmerz-experten unseres wissenschaftlichen Beirates. Zur Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an Dr. Dietmar Krause.

Ansprechpartner
Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen können Sie sich jederzeit gerne wenden an:
Dr. Dietmar Krause, Telefon 0 64 21 / 293 – 124, Telefax 0 64 21 / 293 – 724,
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Maildietmar.krause(à)kilian.de

Hilfreiche Adressen:
Adressen von regionalen Selbsthilfegruppen und Schmerzspezialisten erhalten Sie bei:
Deutsches Grünes Kreuz e. V.
- Forum Schmerz -
Schuhmarkt 4
35037 Marburg
Telefon 0 64 21 / 293 – 125
Telefax 0 64 21 / 293 – 170


V.i.S.d.P.


Herausgeber:

DEUTSCHES GRÜNEN KREUZ e.V.

Redaktion:

Dr. Dietmar Krause (verantw.)
Inge Kokot
Dr. Corinna Kolac

Abdruck honorarfrei
Beleg erbeten an:

Deutsches Grünes Kreuz
im Kilian
Redaktion dgk
Schuhmarkt 4
35037 Marburg
Telefon: 0 64 21 / 2 93 - 0
Telefax: 0 64 21 / 2 29 10