Der 9. Tag der Rückengesundheit am 15. März steht in diesem Jahr unter dem Motto „Der Rücken beginnt im Kopf“ und soll zu einem veränderten Umgang mit Rückenschmerzen führen. Organisiert wird der Gesundheitstag vom Deutschen Grünen Kreuz (DGK) in Marburg.
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Tag der Rückengesundheit 2010, Rückentag 2010, Rückenschmerzen, Muskelverspannung
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26.6.2017 : 19:28

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Tag der Rückengesundheit März 2010

Rückenschmerzen müssen vielseitig behandelt werden

9. Tag der Rückengesundheit am 15. März 2010: Aktionspartner klären auf

Rückentag 2010(dgk) Der 9. Tag der Rückengesundheit am 15. März steht in diesem Jahr unter dem Motto „Der Rücken beginnt im Kopf“ und soll zu einem veränderten Umgang mit Rückenschmerzen führen. Organisiert wird der Gesundheitstag vom Deutschen Grünen Kreuz (DGK) in Marburg mit Unterstützung des Bundesverbandes der deutschen Rückenschulen (BdR) und der Aktion Gesunder Rücken (AGR).

Mehr als 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden unter akuten Rückenschmerzen, mehr als die Hälfte hatte zumindest im letzten Jahr Beschwerden und über 80 Prozent der Bevölkerung kennen Probleme mit dem Rücken aus eigener Erfahrung. Wer bereits einmal Rückenschmerzen hatte, wird wieder welche bekommen. „Da Rückenschmerzen ein weit verbreitetes und vor allem wiederkehrendes Phänomen sind, müssen sich Betroffene damit auseinandersetzen und nicht davor weglaufen“, sagt Dr. Dietmar Krause vom DGK, der Organisator des Gesundheitstages.

Die Ursachen sind vielfältig. Oft lösen ungewohnte oder einseitige, muskuläre Belastungen die Rückenbeschwerden aus. Aber auch Stress, Zukunftsängste, Sorgen um die Familie und andere psychische Herausforderungen können für Rückenschmerzen verantwortlich sein. „Meist sind es mehrere Gründe, die den Rücken belasten. Eine erfolgreiche Vorbeugung oder Therapie muss deshalb entsprechend umfassend sein. Das Konzept der Neuen Rückenschule verfolgt deshalb den bio-psycho-sozialen Ansatz“, erklärt Ulrich Kuhnt, Vorstandsmitglied des BdR in Hannover. Wichtige Elemente der Neuen Rückenschule sind das Hinführen zu regelmäßiger körperlicher Aktivität im Alltag sowie das Erlernen von Stressbewältigungsstrategien. Außerdem wird vermittelt wie das persönliche Umfeld rückenfreundlich zu gestalten ist.

„Wenn der Rücken schmerzt sollte dies kein Angstgefühl auslösen, sondern ein Signal sein, sich mehr um seine körperliche und seelische Gesundheit zu kümmern“, fordert Dr. med. Jan-Peter Jansen, Ärztlicher Leiter des Schmerzzentrums Berlin. „Wie ein Schnupfen, so sind auch Rückenschmerzen nichts ungewöhnliches. Über 90 Prozent der Beschwerden sind muskulär bedingt und verschwinden nach ein paar Tagen wieder“, so der Schmerzexperte.

Gegen akute Schmerzen helfen meist Entlastungslagerungen, kurzzeitige Ruhe und Wärme. Starke, druckempfindliche Muskelverhärtungen lassen sich durch eine Triggerpunktbehandlung therapieren. Die aus der Krankengymnastik bekannte Methode können Betroffene mit Hilfe des Myo-Trigger-Boards auch zu Hause selbst anwenden.

Zum Tag der Rückengesundheit am 15. März halten zahlreiche Aktionspartner umfangreiches Info-Material für Interessierte bereit. Wer mitmacht erfahren Sie unter www.forum-schmerz.de im Internet.


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Ursache für Rückenschmerzen sind verspannte Muskeln

(dgk) Jeder dritte Deutsche leidet aktuell unter Rückenschmerzen. Mehr als 90 Prozent der Beschwerden werden durch Muskelverspannungen verursacht. Hauptgründe dafür sind ungewohnte oder einseitige, muskuläre Belastungen des Rückens. Aber auch Stress, Zukunftsängste, Sorgen um die Familie und andere psychische Herausforderungen können Rückenschmerzen auslösen. Die verspannte Muskulatur lässt sich im Akutfall oft durch Wärme oder Massagen lockern. Starke, druckempfindliche Muskelverhärtungen lassen sich durch eine Triggerpunktbehandlung therapieren. Die aus der Osteopathie und Krankengymnastik bekannte Methode können Betroffene mit Hilfe des Myo-Trigger-Boards auch zu Hause selbst anwenden. Durch Druck auf die Schmerzpunkte, die sogenannten Trigger, lösen sich die muskulären Verklebungen, die Durchblutung wird gefördert und die Muskeln lockern sich. Eine andere Möglichkeit der Selbsthilfe ist die Akupressur. Schmerzgeplagte legen sich dabei zum Beispiel mit dem Rücken auf eine Matte mit über 8.000 kleinen Plastikspitzen. Sie stimulieren unzählige Akupressurpunkte auf der Haut, fördern die Durchblutung, lockern die Muskulatur und lassen die Lebensenergie wieder fließen.

Wichtig zur Prävention von Rückenschmerzen ist darüber hinaus das regelmäßige Training der Muskulatur, damit sie den Belastungen des Alltags gewachsen ist. Außerdem hilft das Erlernen von Entspannungstechniken den stressbedingten Rückenschmerzen vorzubeugen. Übungsprogramme für zu Hause, Infos zur Akupressurmatte oder der Triggerbehandlung finden Interessierte unter www.forum-schmerz.de im Internet.


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Rückengerechte Einrichtungen schützen vor Schmerzen

(dgk) Die meisten Rückenschmerzen entstehen durch falsche Bewegungsabläufe oder Fehlhaltungen. Ein schlechter Bürostuhl oder ein durchgelegenes Bett tun ihr Übriges dazu. Mehr Bewegung im Alltag und ein rückenfreundliches Mobiliar im beruflichen oder häuslichen Umfeld können Rückenschmerzen vorbeugen.

SitzmöbelDie ständige und vor allem starre Sitzhaltung ist für die Wirbelsäule eine große Belastung. Im Büro und zu Hause sind daher Schreibtischstühle notwendig, die der Wirbelsäule genug Halt geben und dabei gleichzeitig Bewegung zulassen. Die Rückenlehne muss eine Wölbung im Bereich der Lendenwirbelsäule haben, um diese zu unterstützen und das Abkippen des Beckens zu verhindern. Die Höhe der Lehne sollte mindestens 45 cm von der Sitzfläche bis zur Lehnenoberkante betragen, damit auch die Brustwirbel beim Zurücklehnen entlastet werden. Eine anatomisch geformte Sitzfläche verhindert das Herausrutschen aus dem Sitz und unterstützt das Becken. Eine Federung schützt beim Hinsetzen vor Stauchungen der Wirbelkörper. Ganz wichtig bei der Auswahl des Stuhls ist, dass er individuell auf die persönliche Körpergröße einstellbar ist. Nicht nur die Höhe sollte variabel sein, sondern beispielsweise auch die Sitztiefe und der Winkel zwischen Sitzfläche und Lehne. So wird eine möglichst optimale Einstellung für rückenfreundliches Sitzen erreicht.

Um sich und seinen Rücken nach einem arbeitsreichen Tag zu regenerieren, sollte auch das Bett ergonomische Ansprüche erfüllen. Denn ein erholsamer Schlaf ist eine Grundvoraussetzung für das eigene Wohlbefinden, kann jedoch durch ein falsches Bett zur Ausnahme werden. Ausreichend Platz für verschiedene Schlafpositionen sowie die richtige Matratzenhärte sind wichtig, um ein ausgeglichenes Maß an Bewegung auch in der Nacht zuzulassen. Sowohl sehr harte als auch sehr weiche Matratzen tragen nicht zur Erholung im Schlaf bei. Wie so oft ist der goldene Mittelweg der Richtige. Die Matratze sollte sich der Körperform anpassen, ohne einschränkend zu sein. Damit Sie beim Kauf neuer Möbel keine Fehler machen, lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten.


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Mehr Bewegung auch im Sitzen

(dgk) Mehr als 18 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland sitzen jeden Tag am Schreibtisch. Und die Tendenz ist steigend. Stundenlanges Sitzen und der damit verbundene Mangel an Bewegung sind jedoch schlecht für die Wirbelsäule. Im Sitzen erschlaffen die Bauchmuskeln und der Rücken wird oft nicht gerade gehalten. Das führt zu einseitiger Belastung der Wirbelsäule und zu Verspannungen der Muskulatur. Rückenschmerzen sind die Folge.

Das beste Mittel dagegen ist mehr Bewegung, rät das Deutsche Grüne Kreuz e. V. in Marburg. Sehr gut sind dabei Bewegungen des Beckens oder im Rumpf, indem man sich ab und zu ein bisschen hin und her reckt oder um das Körperlot kreist. Das stärkt die Muskelkräfte und verteilt die Druckbelastungen, die auf die Wirbelsäule und Bandscheiben einwirken, sehr viel besser. Ein häufiger Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen sorgt für die Ernährung des Bandscheibengewebes und vermeidet monotone Muskeltätigkeit. Eine Faustregel gegen zu langes Sitzen heißt: Maximal die Hälfte der Arbeitszeit im Sitzen verbringen, der Rest der Zeit sollte gleichmäßig zwischen Stehen und Bewegung aufgeteilt werden.


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Service-Informationen

Broschüren
Das Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz e. V. (DGK) hat umfangreiche Broschüren zu folgenden Themen herausgegeben:

  • Starke Schmerzen bewältigen
  • Aktiv gegen Rückenschmerzen
  • Nervenschmerzen - Ursache und Behandlung

Die kostenlosen Informationsbroschüren können gegen Einsendung eines mit 1,45 Euro frankierten DIN-A5-Rückumschlages beim DGK, Stichwort: Titel der Broschüre, Postfach 1207, 35002 Marburg angefordert werden.

Beratungstelefon
Das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) bietet jeden ersten Mittwoch im Monat von 16 bis 18 Uhr eine Telefonberatung mit erfahrenen Schmerztherapeuten unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 0112 115 an.

Internet
Umfangreiche Informationen rund um das Thema Schmerz, mit vielen Querverweisen zu anderen Krankheitsbildern, bieten die Internet-Seiten des Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz unter Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.forum-schmerz.de

Grafiken und Bildmaterial
Alle abgebildeten Fotos sowie die Buch- und Broschüren-Cover können im Zusammenhang mit den Artikeln von Redaktionen in schwarz-weiß oder farbig kostenlos per E-Mail angefordert werden unter:
Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Maildietmar.krause(à)kilian.de

Interviewpartner
Für ein persönliches Gespräch vermitteln wir Redakteuren gerne die kompetenten Schmerzexperten unseres wissenschaftlichen Beirates. Zur Kontaktaufnahme wenden Sie sich bitte an Dr. Dietmar Krause.

Ansprechpartner
Bei Fragen, Anregungen oder Wünschen können Sie sich jederzeit gerne wenden an:
Dr. Dietmar Krause, Telefon 0 64 21 / 293 - 124, Telefax 0 64 21 / 293 - 724,
E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Maildietmar.krause(à)kilian.de

Hilfreiche Adressen:
Adressen von regionalen Selbsthilfegruppen und Schmerzspezialisten erhalten Sie bei:
Deutsches Grünes Kreuz e. V.
- Forum Schmerz -
Schuhmarkt 4
35037 Marburg
Telefon 0 64 21 / 293 - 125
Telefax 0 64 21 / 293 - 170

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V.i.S.d.P.


Herausgeber:

DEUTSCHES GRÜNEN KREUZ e.V.

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