Eine Besserung der Beschwerden hängt neben dem Erfolg medizinischer Maßnahmen ganz wesentlich von der aktiven Mitarbeit der Betroffenen ab.
Informationen zu:
Beschwerden, Maßnahmen, Radfahren, Hüften, Schultern, Beinen, Arthrose, Alkohol,
Sie sind hier: Home / Patienten-Informationen / Arthrose / Selbsthilfe
29.4.2017 : 13:20

Handbuch der Impfpraxis

Einmalige Zusammenstellung aktueller Daten zu allen durch Impfung verhütbaren Krankheiten – von A wie Anthrax (Milzbrabd) bis Z wie Zoster (Gürtelrose), ca. 700 Seiten. Vorträge einfach und schnell gestalten mit beiliegender CD-Rom. Mehr

         Anzeige
 

Neue Beiträge im Forum



Anzeige

Hilfe zur Selbsthilfe

Arthrose vorbeugen durch BewegungEine Besserung der Beschwerden hängt neben dem Erfolg medizinischer Maßnahmen ganz wesentlich von der aktiven Mitarbeit der Betroffenen ab. Wichtig ist vor allem, dass die Patienten die betroffenen Gelenke gezielt bewegen, ohne sie über Gebühr zu belasten. Sportliche Aktivitäten steigern das Wohlbefinden, halten die Gelenke beweglich und stärken die Muskulatur. Hervorragend geeignet ist beispielsweise Schwimmen in warmen Wasser. Dabei werden die Gelenke entlastet und alle wichtigen Muskelgruppen von Armen, Beinen, Schultern und Hüften gekräftigt. Auch Radfahren ist eine gute Alternative. Je nach Vorschädigung der gewichttragenden Gelenke können Betroffene darüber hinaus Wandern oder Joggen. Das bringt den Kreislauf auf Trab, aktiviert das Immunsystem und hält die Gelenke geschmeidig. Neben der sportlichen Betätigung gibt es zahlreiche gymnastische Übungen, die Gelenke in Schwung halten.

Eine spezielle Ernährung, die eine Arthrose heilen oder verhindern könnte, gibt es leider nicht. Möglicherweise hilft es aber, für längere Zeit auf Alkohol zu verzichten oder den Anteil an tierischen Fetten im Essen zu verringern. Finden Sie einfach heraus, was Ihnen gut tut. Übergewicht sollten Sie jedoch auf jeden Fall vermeiden. Denn jedes Pfund zuviel belastet die Gelenke.

Manchen Menschen fällt es allerdings schwer allein aktiv zu werden. In Selbsthilfegruppen können Sie gemeinsam mit Gleichgesinnten über die Probleme sprechen, die Ihre Erkrankung mit sich bringt. Dort erhält man Informationen, kann Vorträge von Fachleuten zum Thema hören und Fragen stellen. Deshalb sind hier die besten Voraussetzungen gegeben, Verständnis und Unterstützung zu finden. Untersuchungen haben mittlerweile bewiesen, dass die medikamentöse Behandlung durch die aktive Mithilfe der Betroffenen wesentlich in ihrer Effektivität gesteigert wird. Voraussetzung dafür ist auch die Einsicht der Patienten in die Prinzipien und die Notwendigkeit der Therapie. Scheuen Sie sich daher nicht Ihren Arzt oder Apotheker zu fragen, welche Möglichkeiten in Ihrer Situation hilfreich sind.