- 1: Patienten-Informationen.
- 1.1: Rückenschmerzen.
- 1.2: Osteoporoseschmerzen.
- 1.3: Krebsschmerzen.
- 1.4: Kopfschmerzen.
- 1.4.1: Klassifizierung.
- 1.4.2: Diagnose.
- 1.4.3: Therapie.
- 1.4.3.1: Spannungskopfschmerzen.
- 1.4.3.2: Migräne.
- 1.4.4: Selbsthilfe.
- 1.4.5: Zum Arzt?.
- 1.4.6: Literatur.
- 1.5: Migräne.
- 1.6: Nervenschmerzen.
- 1.7: Arthrose.
- 2: Patienten-Service.
- 3: Patienten-Forum.
- 4: Journalisten.
- 5: Aktuelles.
- 6: Schmerz in Zahlen.
- 7: Kopfschmerzwoche 2009.
- 8: Rückentag 2010.
- 9: Adressen & Links.
- 10: Schmerz-Podcast.
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Statistik : 1 Beitrag || 13 Zugriffe Eingetragen von thasselchenAuch bei der Migränetherapie sind nicht immer sofort Medikamente erforderlich. Bei leichten Attacken und rechtzeitigem Einsatz gelingt es manchen Patienten durch Reizabschirmung und Ruhe den Anfall abzufangen. Diese Maßnahmen sind natürlich nicht in jeder Situation durchführbar und helfen auch nicht immer. Deshalb spricht auch bei der Migräne aus Sicht der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) nichts gegen die Einnahme rezeptfreier Schmerzmittel. Diese wirken am besten, wenn sie gleich zu Beginn der Attacke eingenommen werden.
Die Experten der DMKG empfehlen zur Behandlung akuter Migräneattacken:
- Acetylsalicylsäure (ASS) oder
- Ibuprofen oder
die fixe Kombination aus ASS, Paracetamol und Koffein.
Da der gesamte Verdauungstrakt schon zu Beginn einer Migräneattacke gestört sein kann, können die Medikamente oft nicht vollständig aufgenommen werden. Aus diesem Grund wird empfohlen, etwa 15 Minuten vor der Einnahme der Schmerzpräparate ein Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen zu nehmen. Dies kann auch die typischen Begleiterscheinungen der Migräne bessern und dafür sorgen, dass die Schmerzmittel zügig dorthin gelangen, wo sie aufgenommen werden, in den Dünndarm. In Frage kommen die verschreibungspflichtigen Wirkstoffe Metoclopramid oder Domperidon. Rezeptfreie Mittel gegen Übelkeit sind nicht geeignet.
Zur Behandlung sehr starker Migräneanfälle werden Medikamente aus der Gruppe der Triptane eingesetzt. Triptane wirken direkt an den Blutgefäßen des Gehirns, dort wo der Schmerz entsteht. Sie sind in ihrer chemischen Struktur dem körpereigenen Botenstoff Serotonin ähnlich und verengen bestimmte Gehirnblutgefäße. Triptane sollten deshalb nicht bei vorhandenen Gefäßkrankheiten angewendet werden.
Lesen Sie hierzu auch unsere Seiten zum Thema Migräne.
Ausführlichere Informationen zur Behandlung von Migräne enthält die Broschüre Migräne, die Sie kostenlos beim Deutschen Grünen Kreuz anfordern können.


