Forum-Schmerz - Dem Krebs vorbeugen
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Krebs, Rauchen. Alkohol, Ernährung, Übergewicht, Sonne, Schutzmaßnahmen, Arbeitsplatz, Vorbeugung
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29.4.2017 : 13:23

Risiken:


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Dem Krebs vorbeugen

Krebs ist nach den Herz-Kreislauferkrankungen die zweithäufigste Krankheits- und Todesursache in den westlichen Industrieländern. Da oft nur in dem meist schwer erkennbaren Frühstadium eine Heilung möglich ist, kommt vorbeugenden Maßnahmen eine besondere Bedeutung zu.

Die Lebensweise hat einen großen Einfluss auf die Entstehung von Krebs. Das Krebsrisiko lässt sich durch eine gesunde Lebensweise deutlich verringern. Besonders verzichten sollte man auf Rauchen und Alkohol.

Eine gesunde Ernährung und das Vermeiden von Übergewicht tragen ebenso zur Vorbeugung von Krebs bei. Um die Haut vor Krebs zu schützen, sollte von zu häufigem und intensivem Sonnenbaden abgesehen werden. Auch Schadstoffe am Arbeitsplatz können Krebs auslösen. Die Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz sind daher kein lästiges Übel, sondern sinnvolle und effektive Maßnahmen.


Rauchen

Wer über Jahre hinweg etwa 20 Zigaretten am Tag raucht, trägt ein 15 bis 20fach höheres Risiko, an Krebs zu erkranken. Wer mit dem Rauchen aufhört, kann aber noch einiges zur Verbesserung dieser Bilanz tun: Nach etwa fünf rauchfreien Jahren sinkt das Risiko um ca. 80 Prozent.


Alkohol ist kein krebserregender Stoff, aber er hilft krebserregenden Substanzen, ihre Wirkung zu entfalten.Alkohol

Alkohol ist kein krebserregender Stoff, aber er hilft krebserregenden Substanzen, ihre Wirkung zu entfalten. Nicht nur die Alkoholmenge, sondern auch die Häufigkeit des Alkoholgenusses sind für die Wirkung entscheidend.

Bei 80 Gramm Alkohol pro Tag, das entspricht etwa einer Flasche Wein oder zwei Liter Bier, steigt das Risiko für Rachenkrebs um das 50fache.

Frauen müssen bei erhöhtem Alkoholgenuss auch mit einem höheren Risiko für Brustkrebs rechnen: Ab einer Menge von 20 Gramm Alkohol täglich, verdoppelt sich das Brustkrebsrisiko.


Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung Die Ernährung ist ein wichtiger Faktor, der die Entstehung von Krebs beeinflussen kann. Es gibt sowohl krebsfördernde Nahrungsbestandteile, als auch krebshemmende.

Krebsfördernd wirken beispielsweise Nitrosamine, die bei der Zubereitung nitrathaltiger Lebensmittel (z.B. Spinat) entstehen können. Aber auch Schimmelpilzgifte (Aflatoxine) und Benzpyrene, die beim Grillen entstehen können, fördern Krebs. Außerdem wirkt sich ein hoher Kochsalzverzehr ungünstig aus.

Als krebshemmend gelten Ballaststoffe und komplexe Kohlenhydrate (z.B. Stärke), Omega-3-Fettsäuren und die Vitamine A, C und E sowie das Beta-Carotin, die Vorstufe des Vitamin A. Auch das Mengenelement Calcium und das Spurenelement Selen üben eine krebsvorbeugende Wirkung aus.

Ernährungswissenschaftler empfehlen, die Fettzufuhr zu vermindern, ausreichend (fünf mal am Tag) Obst und Gemüse zu verzehren und Vollkornprodukte zu bevorzugen, um das Krebsrisiko zu minimieren.


Vermeiden von Übergewicht

Eine überhöhte Zufuhr von Nahrungsenergie (zu viel, zu fett, zu süß) führt zu Übergewicht und damit zu einem weiteren Risikofaktor für Krebs. Die genauen Auswirkungen von Übergewicht auf das Krebsrisiko sind jedoch noch nicht ganz geklärt.


Sonnenbaden

Intensives Sonnenbaden schadet der Haut. Und das gilt nicht nur für die natürlichen Sonnenstrahlen, sondern auch für Solarien. Die UV-Strahlen des Sonnenlichts können das Erbmaterial in den Zellen schädigen und somit Krebs auslösen. Natürliche Bräunung und Sonnencremes schützen die Zellen. Dennoch gilt: Setzen Sie Ihre Haut niemals zu lange der Sonne oder dem Solarium aus und schützen Sie sich vor einem Sonnenbrand!


Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz

Für den Schutz der Arbeitnehmer wurde in den letzten Jahren viel getan: Immer seltener werden Stoffe verarbeitet und verwendet, deren krebserregende Wirkung bekannt ist. Doch manchmal lässt sich der Umgang mit einem krebsfördernden Arbeitsstoff nicht vermeiden. Um das Risiko der Krebsentstehung so gering wie möglich zu halten, schreiben die Berufsgenossenschaften immer wieder neue Sicherheitsvorkehrungen vor. Jeder von solchen Vorschriften Betroffene sollte diese in seinem eigenen Interesse kennen und einhalten – auch wenn es manchmal zeitaufwändig oder unangenehm ist.

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