- 1: Patienten-Informationen.
- 1.1: Rückenschmerzen.
- 1.2: Osteoporoseschmerzen.
- 1.3: Krebsschmerzen.
- 1.3.1: Krebs - Was ist das?.
- 1.3.2: Dem Krebs vorbeugen.
- 1.3.3: Diagnose.
- 1.3.4: Therapie.
- 1.3.4.1: Arztgespräch.
- 1.3.4.2: Behandlungsziel.
- 1.3.4.3: WHO-Stufenschema.
- 1.3.4.4: Langwirkende Medikamente.
- 1.3.4.5: Neue Technologien.
- 1.3.4.6: Invasive Schmerztherapie.
- 1.3.4.7: Einnahmeschema.
- 1.3.4.8: Durchbruchschmerzen.
- 1.3.4.9: Opioide.
- 1.3.4.10: Unterstützende Medikamente.
- 1.3.4.11: Nichtmedikamentöse Therapie.
- 1.3.4.12: Krebstherapien.
- 1.3.5: Schmerztagebuch.
- 1.3.6: Fatigue.
- 1.3.7: Selbsthilfe.
- 1.3.8: Literatur.
- 1.4: Kopfschmerzen.
- 1.5: Migräne.
- 1.6: Nervenschmerzen.
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- 7: Kopfschmerzwoche 2009.
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- 9: Adressen & Links.
- 10: Schmerz-Podcast.
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Stark wirksame Schmerzmittel der WHO-Stufe III, die Opioide, können über einen langen Zeitraum eingenommen werden, ohne dass sie wirkungslos werden oder, wie andere Schmerzmittel, Organschäden verursachen.
Die Furcht vor Sucht und Abhängigkeit durch opioidhaltige Mittel ist dabei unbegründet. Der Körper produziert in Stresssituationen selbst opioidartige Substanzen, die Endorphine, die im Gehirn an den selben Stellen wirken wie Morphin und andere Opioide.
Noch vor 15 Jahren war in Stufe III des WHO-Schemas die Gabe von Opioiden nur durch vierstündliche Injektionen möglich. Dies war mit einem sehr hohen Aufwand und häufigen Besuchen beim Arzt verbunden. Diese Abhängigkeit vom Therapeuten minderte die Lebensqualität der Betroffenen. Einen Fortschritt in der Schmerztherapie brachten damals die Retardpräparate, die den Wirkstoff über einen Zeitraum von acht bis 24 Stunden an den Körper abgeben.
Leichte Schmerzmittel (WHO-Stufe I)
Die Medikamente in Stufe I des WHO-Schemas wirken schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend. Ein Beispiel ist die Acetylsalicylsäure, die besonders bei Knochen- und Weichteilschmerzen gut wirkt. Bei einer dauerhaften Anwendung über Monate oder Jahre können allerdings Schäden an der Magen- und Darmschleimhaut entstehen. Wenn mit den Präparaten dieser Stufe keine ausreichende Linderung der Schmerzen mehr zu erreichen ist, werden sie mit Substanzen der Stufe II kombiniert.Mittelstarke Schmerzmittel (WHO-Stufe II)
In dieser Stufe befinden sich morphinähnliche Mittel, die sogenannten schwachen Opioide. Die Kombination von schwachen Opioiden mit Medikamenten der Stufe I kann die Schmerzlinderung verbessern, da die Substanzen beider Stufen verschiedene Wirkmechanismen haben. Schwache Opioide der Stufe II werden so lange gegeben, wie die von ihnen erzielte Schmerzminderung ausreicht, bis die zulässige Höchstdosis erreicht ist oder die Nebenwirkungen stärker sind als der Nutzen der Therapie. Danach werden sie durch Präparate der Stufe III ersetzt.In der WHO-Stufe III befinden sich stark wirksame opioidhaltige Schmerzmittel wie Fentanyl oder Morphin. Bei dem Wort Morphin erschrecken die meisten Patienten. Sie haben Angst, dass ihre Krankheit unheilbar vorangeschritten ist, wenn der Arzt ein so starkes Medikament verordnet. Diese Sorge ist jedoch unbegründet. Opioide werden dann zur Schmerzlinderung eingesetzt, wenn sie notwendig sind unabhängig vom Verlauf der Krankheit.



