Forum-Schmerz - Osteoporose: Wichtige Fragen vor der Behandlung
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Osteoporose, Diagnose, Visuelle Analogskala (VAS), Schmerzen, Schmerzempfinden, subjektiv
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26.6.2017 : 19:31

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Wichtige Fragen vor der Behandlung

Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Schmerzbehandlung ist, die Schmerzursache herauszufinden. Beschreiben Sie Ihrem Arzt deshalb die Schmerzen so genau wie möglich. Für den Arzt sind vor allem folgende Fragen besonders wichtig:

  • Wann haben die Schmerzen begonnen?
  • Wo treten die Schmerzen auf?
  • Welcher Art sind die Schmerzen?
  • Wie stark sind die Schmerzen?
  • Wie häufig treten die Schmerzen auf?
  • Wann treten die Schmerzen gehäuft auf?


Für die Bewertung der Schmerzen haben sich standardisierte Fragebögen bewährt. Es ist allerdings nicht möglich, die Intensität der Schmerzen objektiv zu beurteilen, denn das Schmerzempfinden kann von Mensch zu Mensch stark schwanken und zum Beispiel durch die Psyche beeinflusst werden. Wer sich ängstlich oder stark belastet fühlt, wird sich weniger gut entspannen können. Dies führt wiederum zu einer Erhöhung der Schmerzempfindlichkeit. Eine gute Stimmungslage oder Ablenkung verringern dagegen den Schmerz. Außerdem gibt es schmerzempfindlichere und weniger schmerzempfindliche Menschen. Schmerz wird von den Betroffenen individuell ganz unterschiedlich bewertet. Es ist deshalb ganz wichtig, dass der Schmerz von den Therapeuten als Beschreibung des persönlichen Empfindens ernst genommen wird.

Visuelle Analogskala (VAS)
Visuelle Analogskala (VAS)

Eine Möglichkeit, die subjektiv empfundene, aktuelle Schmerzstärke einzuordnen, bietet die visuelle Analogskala (VAS). Der Arzt lässt den Patienten dazu auf einer Linie von links (kein Schmerz) bis rechts (stärkste vorstellbare Schmerzen) mit einem Schieber einschätzen, wie stark der momentane Schmerz ist. Auf der Rückseite kann die vom Patienten geschätzte Schmerzstärke mit Hilfe einer Skala von 0 (schmerzfrei) bis 10 (stärkste vorstellbare Schmerzen) abgelesen werden. Diese Einschätzung gibt dem Arzt wichtige Hinweise für die Dosierung der Schmerzmittel und im weiteren Verlauf der Behandlung über ihre Wirksamkeit. Bei der Beurteilung der Schmerzintensität muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Schmerzempfindung, wie oben erwähnt, ein ganz persönliches Erlebnis ist und immer ganz individuell behandelt werden muss.

Der ausführlichen Befragung schließt sich eine eingehende körperliche Untersuchung an. Die weiteren Schritte richten sich nach dem Krankheitszustand und dem Allgemeinbefinden des Patienten sowie der vermuteten Ursache der Schmerzen. Gegebenenfalls sind noch bildgebende Verfahren oder Laboruntersuchungen ergänzend anzuwenden. Diese genauen Vorerhebungen sind notwendig, da man bei der Behandlung von chronischen Schmerzen sowohl die auslösende Krankheit als auch den ganzen Menschen im Blick haben muss. Nur so ist der Arzt in der Lage, die richtige Therapie einzuleiten.