Übungen gegen Kopfschmerzen
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23.6.2017 : 19:22

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Fünf Übungen gegen Kopfschmerzen

Kaum jemand, der nicht schon einmal über Kopfschmerzen geklagt hat. Betroffene beschreiben den Schmerz als dumpf-drückend, als läge ein Gewicht auf dem Kopf. Meist sind die Beschwerden nur leicht bis mäßig, aber jedes Mal sehr unangenehm. Sie hindern die Betroffenen zwar nicht am Arbeiten, schränken jedoch ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit stark ein. Solche Spannungskopfschmerzen fangen oft im Laufe des Morgens an, nehmen während des Tages zu und sind nachmittags am intensivsten. Worauf der Schmerz zurückzuführen ist, weiß man nicht genau. Die typischen Muskelverspannungen im Nacken- und Stirnbereich sind vermutlich nur eine Folge, nicht unbedingt die Ursache der Beschwerden. Mediziner gehen heute davon aus, dass dem Spannungskopfschmerz eine erniedrigte Schmerzschwelle im zentralen Nervensystem zugrunde liegt.

Das Forum Schmerz rät Betroffenen: Nehmen Sie Ihrem Kopf den Druck und entspannen Sie sich. Hierzu gibt es verschiedene Methoden wie autogenes Training, Yoga oder progressive Muskelrelaxation nach Jacobson. Was davon hilft, muss man ausprobieren. "Eine nachweislich beste Methode der Entspannung gibt es nicht", sagt Helga Freyer, Krankengymnastin aus Marburg. Vielmehr hängt es von der Persönlichkeit jedes Einzelnen ab, welche der vielfältigen Techniken den größten Erfolg bringt. Vom Nutzen der Entspannung ist die Krankengymnastin aber überzeugt. "Spannungsbedingte Krankheiten können auf diese Weise bewältigt werden und auch die Selbstwahrnehmung wird entscheidend verbessert. Belastungssituationen können rechtzeitig erkannt und Verspannungen bereits frühzeitig wieder gelöst werden. Darüber hinaus werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert", erklärt sie.
Die meisten Verfahren brauchen jedoch regelmäßige Übung über einen längeren Zeitraum. Deshalb sind laut Freyer Geduld und Kontinuität erforderlich.


So entkrampfen Sie Ihren Nacken und lösen Kopfschmerzen

Übung 1:
Legen Sie eine Hand auf die gegenüberliegende Schulter. Tasten Sie jetzt mit den Fingerspitzen den Schultermuskel ab, der vermutlich sehr fest und leicht verknotet ist. Suchen Sie sich eines der Knötchen aus und drücken Sie mit Ihrem Mittelfinger so fest darauf, dass Sie einen leichten Schmerz spüren. Fixieren Sie diesen Schmerzpunkt für circa eine Minute. Neigen Sie dabei Ihren Kopf abwechselnd zur rechten und zur linken Schulter.

Übung 2:
Legen Sie Zeige- und Mittelfinger beider Hände in den Nacken und zwar so, dass Sie nah am Schädelknochen, aber trotzdem noch im Bereich der Muskulatur sind. Jetzt massieren Sie in kleinen Kreisbewegungen von außen nach innen, entlang der Schädelbasis. Wenn sich die Finger treffen, streichen Sie an der Halswirbelsäule entlang abwärts. Wiederholen Sie die Griffe vier Mal.

Übung 3:
Fassen Sie mit einer Hand in den Nacken, an die Hals-Nacken- Muskulatur. Heben Sie die Muskulatur an, indem Sie sich mit den Fingern und dem Handballen selbst kneifen. Halten Sie die Muskulatur fest und bewegen Sie sie leicht von rechts nach links. Machen Sie das mit jeder Hand fünf Mal.

Übung 4:
Legen Sie den Mittel- und Zeigefinger beider Hände an die Schläfen. Bleiben Sie auf dem Punkt, bewegen dabei aber die Finger kreisförmig. Der Bereich ist sehr sensibel, seien Sie deshalb sanft und üben Sie keinen Druck aus. Nach ein paar Sekunden werden Sie das Gefühl haben, als würde sich die Schädeldecke heben. Die Entspannung tritt ein. Eine halbe Minute ist für diese Übung ausreichend.

Übung 5:
Stützen Sie die Ellbogen auf den Tisch. Die Kuppen der Mittelfinger berühren einen Punkt unterhalb der Augenbrauen, in der Nähe des Nasenbeins. Er ist schmerzempfindlich. Kreisen Sie nun mit mäßigem Druck auf dieser Stelle und schließen Sie für zwei Minuten die Augen.