Zahlen und Fakten zu Tumorschmerzen
Informationen zu:
Schmerz in Zahlen, Tumorschmerzen
Sie sind hier: Home / Schmerz in Zahlen / Tumorschmerzen
18.8.2017 : 14:30

 

Weitere Zahlen:

69 Prozent der Bevölkerung schmerzt der Rücken gelegentlich

3 Prozent der Bevölkerung leidet unter chronischem Spannungskopfschmerz
10 Prozent der Bevölkerung sind von Migräne betroffen

5 Prozent der Allgemeinbevölkerung leidet unter neuropathischen Schmerzsyndromen

2 Prozent der Bevölkerung leidet an chronischen entzündlich-rheumatischen Systemerkrankungen

In Deutschland gibt es 7,8 Millionen Menschen über 50 Jahren, die an Osteoporose leiden

Nach Hochrechnungen sind 8,5 Millionen erwachsene Menschen von Arthrose betroffen


Handbuch der Impfpraxis

Einmalige Zusammenstellung aktueller Daten zu allen durch Impfung verhütbaren Krankheiten – von A wie Anthrax (Milzbrabd) bis Z wie Zoster (Gürtelrose), ca. 700 Seiten. Vorträge einfach und schnell gestalten mit beiliegender CD-Rom. Mehr

         Anzeige
 

Neue Beiträge im Forum



Anzeige

Schmerz in Zahlen
Tumorschmerzen
  • 70 Prozent der Tumorpatienten haben im Verlauf der Krankheit Schmerzen
  • 60 Prozent der Tumorpatienten leiden jeden Tag unter Schmerzen

Schmerzen haben:

  • 85 Prozent der Patienten mit Knochen- und Gebärmuttertumoren
  • 80 Prozent der Patienten mit Mund- und Rachenraumtumoren
  • 75 Prozent der Patienten mit Magentumoren
  • 70 Prozent der Patienten mit Tumoren in der Lunge, dem Urogenitaltrakt und dem Pankreas
  • 65 Prozent der Patienten mit Tumoren in der Brust
  • 60 Prozent der Patienten mit Tumoren in Kolon, Rektum und Darm
  • 55 Prozent der Patienten mit Tumoren in der Niere
  • 20 Prozent der Patienten mit Tumoren in den Lymphdrüsen
  • 5 Prozent der Patienten mit Leukämie


schmerz, kopfschmerzen Im Verlauf einer Krebserkrankung treten häufig Schmerzen auf, die durch verschiedene Ursachen zustande kommen können. Der Tumor selbst kann Schmerzen verursachen oder sie entstehen durch Begleiterkrankungen, wie beispielsweise Gürtelrose. Das dafür verantwortliche Virus löst bei einer Erstinfektion Windpocken aus. Es bleibt nach Abklingen der Krankheit im Körper und kann bei einer Schwächung des Immunsystems, beispielsweise durch einen Tumor, als Gürtelrose wieder auftreten. Auch behandlungsbedingte Schmerzen können vorkommen, die durch eine Chemotherapie oder Bestrahlung hervorgerufen werden.

Während der Erkrankung sind etwa 70 Prozent der Krebspatienten von starken bis stärksten Dauerschmerzen betroffen. Nach Schätzungen leiden 60 Prozent der Patienten jeden Tag unter tumorbedingten Schmerzen. Es ist für Tumorpatienten das häufigste Krankheitssymptom. Dabei hängt das Ausmaß der Schmerzen von den verschiedenen Tumorerkrankungen ab. Die Häufigkeit der von Schmerzen Betroffenen bei verschiedenen Erkrankungen stellt sich folgendermaßen dar:

Knochen- und Gebärmuttertumore 85 Prozent, Mund- und Rachenraumtumore 80 Prozent, Magentumore 75 Prozent, Lunge, Urogenitaltrakt, Pankreas 70 Prozent, Brust 65 Prozent, Kolon, Rektum, Darm 60 Prozent, Niere 55 Prozent, Lymphdrüsen 20 Prozent, Leukämie 5 Prozent.

    Mehr zum Thema Tumorschmerzen lesen Sie hier...

    Die Broschüre Starke Schmerzen bewältigen können Sie als pdf-Datei herunterladen


Quellen:
Bernatzky, Günther; Likar, Rudolf: Der Schmerz: Häufigkeit und Entstehung tumorbedingter Schmerzen. In: Bernatzky, Sittl, Likar (Hrsg.): Schmerzbehandlung in der Palliativmedizin. Wien 2004.
Dr. med. Wolf Diemer, Prof. Dr. rer. Pol. Heiko Burchert: Chronische Schmerzen. Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 7. Robert-Koch-Institut Berlin 2002.